Blancpain X Swatch Scuba Fifty Fathoms: So trägt man das NATO-Band richtig

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Mit der 2023 eingeführten Scuba Fifty Fathoms von Blancpain und Swatch wurde auch das überlange NATO-Band (laut Swatch „aus recycelten Fischernetzen“) einer stattlichen Zahl Uhrenträger vorgestellt, die damit bislang nicht in Kontakt gekommen waren. Dass nicht alle Käufer mit dem einteiligen, über 30 cm langen Textilband ganz warm geworden sind, lässt u.a. die Ende 2024 lancierte Blue Lagoon (Ref. SO35L400) vermuten: das mittlerweile siebte Modell der bis mindestens 91 Meter wasserdichten Uhr ist erstmals mit einem konventionellen, zweiteiligen Band bestückt worden, das somit nicht mehr eingefädelt (oder fälschlicherweise gekürzt) werden muss.

Das Band der „Blue Lagoon“ (Ref. SO35L400) ist zweiteilig und rund 8 cm kürzer als das klassische Durchzugsband der sechs bisherigen Scuba Fifty Fathoms (hier die SO35B400 „Ocean of Storms“).

Während die Scuba Fifty Fathoms damit etwas tiefer auf dem Handrücken sitzt und der Blick aufs Werk (Sistem51) frei ist, dürfte das spürbar kürzere Band im Unterwassereinsatz seinen wichtigsten Vorteil verloren haben – dazu ist auch die etwas scharfkantige Naht auf der Unterseite nicht zwingend als Vorteil zu sehen.

Dabei wäre es eigentlich ganz einfach:

Das einteilige NATO-Band wird ganz klassisch durch die Dornschliesse und durch die beiden Biokeramik-Schlaufen gezogen (links), das überstehende Ende wird anschliessend umgeschlagen und mit der ersten Schlaufe fixiert (Mitte). Je nach Wunsch kann diese näher an die Dornschliesse oder die zweite Schlaufe geschoben werden, wodurch das überstehende Teil entweder enger am Band liegt, oder der umgeschlagene Teil kompakter wird (unten).

Während traditionelle NATO-Bänder meist etwas kürzer sind, haben Swatch und Blancpain es hier sogar geschafft, das Band ausreichend lange zu machen, damit das überstehende Ende auch garantiert durch die zweite Schlaufe fixiert werden kann.

Swatch hat bereits neun unterschiedliche Textilbänder für die Kollektion im Angebot.

Selbstverständlich bleiben damit immer noch zwei Lagen Band zwischen Uhr und Handrücken, und die Optik des umgeschlagenen Bandes ist nicht jedermanns Sache. Funktional ist das Ganze indes mehr als ausgereift – und muss auch nicht von Hand gekürzt werden. Weiterhin schwierig zu erklären ist, dass Swatch – wie schon bei der MoonSwatch – das Geschäft mit Tausch-Bändern komplett Drittanbietern überlassen hat.

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