August 21, 2019

SIHH 2019: Hands-On mit den neuen Divern von Ulysse Nardin

Streng genommen gehen die Taucheruhrenneuheiten von Ulysse Nardin ja noch aufs Jahr 2018 zurück, aber nachdem am Salon International de la Haute Horlogerie Genève (SIHH) wieder einmal wenig Uhren mit Drehring zu sehen sind, konnte immerhin die Gelegenheit genutzt werden, vor Ort die beiden Modellfamilien etwas genauer zu betrachten:

Die zum GPHG hin angekündigte Diver Chronometer mit 44 mm Titangehäuse und Cal. UN-118 Inhouse-Werk gibt’s in vier Versionen: Mit blauem Zifferblatt und Kautschukband (Ref. 1183-170-3/93, CHF 7’900.00), mit schwarzem Zifferblatt (Ref. 1183-170-3/92, CHF 7’900.00), als auf 300 Stück limitierte Version „Great White“ mit grauem Zifferblatt und weissem Band (1183-170LE-3/90-GW, limitiert auf CHF 8’900.00) und die auf 100 Stück limitierte schwarze Version mit Rotgold-Lünette (Ref. 1185-170LE-3/BLACK-MON, CHF 12’000.00). Zusätzlich gibt’s noch ein Titanband, das hier an der Ref. 1183-170-3/92 zu sehen ist (und dann vermutlich als 1183-170-3M/92 geführt wird). Bilder:

Wem das Ganze zu gross und zu teuer ist: Die Ende 2018 lancierte, mit 42 mm Gehäusedurchmesser etwas kleinere Marine Diver gibt’s ab CHF 5’800.00; die ebenfalls bis 300 Meter wasserdichte Uhr wird aber vom Kaliber UN-816 (basierend auf dem SW300) angetrieben, und es stehen drei Zifferblattfarben zur Wahl: Schwarz (Ref. 8163-175/92 mit Kalbslederband, Ref. 8163-175-7MIL/92 mit Meshband, 8163-175-7M/92 mit Stahlband), blau (Ref. 8163-175-7M/93 mit Stahlband, Ref. 8163-175/93 mit Textilband, Ref. 8163-175-7MIL/93 mit Meshband) und die ebenfalls blaue, auf 300 Stück limitierte „Blue Shark“ (Ref. 8163-175LE/93-BLUESHARK) für CHF 6’800.00, bei den Bändern gibt’s Textil, Leder und Mesh-Band (für CHF 6’500.00) Bilder:

Insgesamt wirken die Uhren am Arm und in der Hand gut, vor allem das gewölbte Glas und die Haptik der Lünette (120 Klicks) machen Freude. Funktional macht die Null bei 12 Uhr wenig Sinn, vor allem in roter Ausführung, das Element grenzt die Uhr aber optisch nochmals von der Konkurrenz ab. Fazit: Das Ziel, eine massentauglichere, jüngere Uhr im Portfolio zu haben, ist vom Team um Patrick Pruniaux definitiv erreicht worden.

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