MSI: Die Borduhren der U-505

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Das deutsche U-Boot U-505 wurde von der U.S. Navy am 4. Juni 1944 gekapert und ist eines von sechs U-Booten, das während des Zweiten Weltkriegs von den Alliierten übernommen wurde.

2004 wurde das knapp 78 Meter lange U-Boat zum besseren Schutz in eine unterirdische Halle des Museums gesenkt, im 2019 wurde es restauriert.

1954 ging U-505 an das Museum of Science and Industry in Chicago (MSI), womit sie eines von lediglich vier U-Booten dieser Zeit darstellt, die als Museumsschiffe überlebt haben (neben der U-534 in England, und der U-995 und U-2540 an unterschiedlichen Standorten in Deutschland).

„All but one of U-505’s crew were rescued by the Navy task group. The submarine was towed to Bermuda in secret and her crew was interned at a US prisoner of war camp, where they were kept in isolation. The Navy classified the capture as top secret and went to great lengths to prevent the Germans from discovering it.“

Wikipedia

Als „Zeitkapsel“ im wahrsten Sinne des Wortes gibt’s sogar persönliche Besitzstücke der Crew zu sehen, und Uhren-technisch mindestens einen Schiffs-Chronometer (neben der Erika-Schreibmaschine), eine Torpedo-Stoppuhr sowie mehrere Schiffsuhren:

Interessant ist aber auch der ausgestellte Tauchretter, anhand dessen einmal mehr klar wird, woher die Entwicklung von Atemgeräten und insbesondere Rebreathern stammt.

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