Doxa 200 T-Graph

Silver Surfer

Doxa_Vintage_Sub_200_T_Graph_Searambler_Front_Baselworld_2014Die Geschichte Doxas reicht bis zurück ins Jahr 1889, der eigentlich Markenname tauchte erstmals im Jahre 1910 auf. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte sich der Gründer, Georges Ducommun, bereits einen Namen mit mehrfach ausgezeichneten Taschenuhren gemacht. Es folgten Armband-, Bord-, Ring-, Schmuck-, Eisenbahner- und Reiseuhren aller Couleur. Das rasch für preiswerte und qualitativ hochwertige mechanische Uhren bekannte und geschätzte Schweizer Traditionsunternehmen konnte natürlich der Versuchung nicht widerstehen, im Jahr 1967 selbst eine Taucheruhrenlinie auf den Markt zu bringen. Glücklicherweise, muss hierzu angefügt werden, die Taucheruhrenwelt wäre ohne sie bedeutend farbloser und um manche Innovation ärmer.

Ab 1966/67 war es soweit: Eine Taucheruhrenfamilie unter der Bezeichnung „Sub 300 T“ (die „300“ steht für die Tiefenangabe und das „T“ für das verwendete Leuchtmittel Tritium) eroberte ziemlich rasch die Herzen einer weltweit wachsenden Anzahl Anhänger des Tauchsports. Als Besonderheit verfügte die prominenteste Variante unter der Zusatz-Bezeichnung „Professional“ (Ref. 7268) über eines der ersten, vermutlich sogar das erste überhaupt bei einer Taucheruhr verwendete orangefarbene Zifferblatt (von den starken Kontrasten erhoffte man sich zu recht maximale Ablesbarkeit unter Wasser). Mit ihrem überdimensionierten Minutenzeiger griff sie ebenfalls schon sehr früh ein wegweisendes Design auf, um der unter Wasser primär benötigten Information mehr Gewicht zu verleihen. Eine weitere, patentierte Neuheit (Pat. CH529567D vom 14.4.1967) war die Integration der Dekompressionstabelle der US Navy in den inneren Bereich der einseitig drehbaren Lünette. (Anmerkung: Frühere Kombinationen dieser Informationen beschränkten sich auf das Zifferblatt und wurden beispielsweise durch Vulcain oder Fortis angeboten, obschon bei Jenny ein ähnliches Konzept im Einsatz war).

Es folgten eine gelbe Version (Divingstar), eine silberne (Searambler, Ref. 7270) sowie eine schwarze Version (Sharkhunter, Ref. 7269), welche mit der charakteristischen Gehäuseform bis ca. 1977 Bestandteil der Doxa-Kollektion sein sollten. Es gibt ebenfalls Hinweise, dass unter dem Markennamen „Jenny“ (mehr hierzu hier im Abschnitt 1964 und hier zur Jenny Caribbean) eine Taucheruhr mit identischem Gehäuse, aber grundlegend anderem Zifferblatt im Handel erhältlich war. Die schiere Vielfalt endet hier aber mitnichten:

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Mit der Sub 200 Nymph wurde gleichzeitig eine bedeutend kleinere Variante für die weibliche Kundschaft geschaffen. Und ab 1968 wurde die Kollektion um die Sub 600 T (mit entsprechend verdoppelter Wasserdichtheit) erweitert. In diesem Zeitraum übernahm Doxa mit einer weiteren Abart der Sub, der Conquistador, gleich auch noch eine Pionierrolle bei der Entwicklung des integrierten Heliumventils für Uhren, die speziell auf die Bedürfnisse des Sättigungstauchens entwickelt wurden. Es sollte schlussendlich der Lösungsansatz sein, dem am meisten Erfolg beschieden war, nachdem Rolex mit der für die Comex entwickelten Sea-Dweller den heute prominentesten und bewährtesten Kandidaten ins Rennen schickte. Lösungen anderer Hersteller in dieser Beziehung umfassten beispielsweise ein Schraubenventil im Gehäusedeckel oder aber separate Kronenventile, wie man es beispielsweise heute in der Omega Seamaster Professional 300 ((Ref. 2531.80.00) vorfindet. Wieder andere Hersteller (z.B. Omega und Seiko) setzten in dieser Epoche, ganz einfach auf die Herstellung noch dichterer Gehäuse, um ein durch eingetretene Heliummoleküle verursachtes Platzen der Uhr zu verhindern. Weitere Sub-Varianten waren bei entsprechender Bezeichnung für die Tiefen von 450, 500, 750 und 1’000 Meter ausgelegt, eine chronologische Zuordnung erweist sich jedoch momentan noch etwas schwierig.

Vor diesem Hintergrund war es nur logisch, dass Doxa sich ebenfalls rasch mit der Entwicklung eines tauchfähigen Chronographen beschäftigte, was um 1968 mit der Lancierung der Sub 200 T-Graph (einer Kurzform von „Chronograph“) erfolgte. Die Gehäuseform orientierte sich erstaunlich stark am Dreizeigermodell, wenn auch bei bedeutend maskulineren Dimensionen (mehr Durchmesser und bedeutend mehr Höhe). Unklar ist, ob es sich, wie teilweise beschrieben, um den ersten bis 200 Meter unter Wasser bedienbaren Chronographen handelte, da die Benthos 500 und die Omega Seamaster 120 mit ähnlichen Besitzansprüchen aufwarten. Vielleicht liegt die Wahrheit in der Mitte: Nämlich an den unterschiedlichen Tiefen oder den unterschiedlichen Werkarten (Handaufzug versus Automatik), und alle zusammen liegen in ihrer Interpretation der Historie richtig. Wasserdicht blieb die T-Graph bis 300 Meter.

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Bevor wir uns eingehender mit diesem Modell beschäftigen, nochmals zurück zu den Dreizeigermodellen: Als Ablösemodell zur Sub folgten in den Siebzigern (vermutlich 1973) neue Modelle (Ref. 4654) mit bedeutend kantigeren Gehäusen, u.a. mit Quartz-Antrieb. Farb- und Namensgebung blieben jedoch erneut gewohnt vielfältig. Einzig bei der Gestaltung der Lünette bot Doxa erstmals eine herkömmliche Minuterie ohne Deko-Tabelle an, und die Krone wanderte auf die ergonomisch vorteilhaftere Position bei 4 Uhr.

Insgesamt repräsentierten die Sub-Modelle eine neue Generation Taucheruhren, die sich vor allem auf die wachsende Anzahl von Amateur-Tauchern konzentrierte. Es waren für damalige Verhältnisse preiswerte, top-verarbeitete Uhren, die sich rasch bei einer grossen Anzahl von begeisterten Trägern bewährten. Als ebenfalls hilfreich für diese Entwicklung dürfte die frühe Zusammenarbeit mit der von Cousteau geleiteten US Divers Organisation gewesen sein, die Doxa-Taucheruhren in den Staaten exklusiv und nicht zu wenig bewarben und vertrieben. Diese Modelle wurden allesamt um den Zifferblatt-Aufdruck „US Divers“ ergänzt. Weitere Varianten trugen vereinzelte Modelle noch den Logo-Zusatz „Aqualung“ – dem von Cousteau gegründeten Unternehmen für Atemregulatoren (u.a.). Diese Massentauglichkeit erklärt auch, weshalb die schon damals auffallenden Uhren nicht minder stark Einzug in professionelle Tauchkreise, ins Showbiz sowie in militärische Einheiten (darunter auch die Bundeswehr) hielten. Unbekannt ist hingegen, ob die Vertreter der Sub-Familie auch regulär an die Truppen abgegeben wurden, oder ob sie als Privatkauf abseits der offiziellen Beschaffungswege in den Dienst gelangten. Momentan sprechen die Fakten eher für letzt genannte Option.

Dummerweise ist genau diese breite Beliebtheit heute die Ursache, dass es praktisch unmöglich ist, ungetragene (sog. New Old Stock – NOS) Modelle zu finden. Doxa-Taucheruhren wurden in der Tat getragen, und das nicht zu knapp.

Nach einem Zwischenstopp innerhalb der Synchron-Gruppe ging Doxa 1978 in den Besitz der Aubry Frères (West End) über; in den Folgejahren wurde es sehr still um das Unternehmen, das mit Klassikern wie beispielsweise der Grafic (ab 1958) auch gestalterische Ikonen geschaffen hatte.

Aber es sollte ja glücklicherweise nicht so bleiben: Die Marke wurde in den Jahren 2002/03 mit einer Neuauflage zum 35. Geburtstag der Sub 300 Professional erfolgreich wieder einer breiteren Personengruppe bekannt gemacht.

Nach dieser ersten limitierten, leicht veränderten Version mit proprietärem Stahlband, folgte eine ebenfalls auf 1’000 Exemplare limitierte Neu-Interpretation der Sharkhunter und der Divingstar sowie eine Variante unter der Bezeichnung Sub 250. Prototypen der Sub 300 T Searambler sowie erstmals eine blaue Zifferblattversion wurden 2002 in Basel gezeigt, aber nie realisiert. 2003 folgte die nunmehr auf je 3’000 Stück limitierte Interpretation der Sub 600, ebenfalls in der Version „Professional“ und „Sharkhunter“. Sie orientierte sich nun vollends wieder am Vorbild und verfügte über ein herkömmliches Band. Und es scheint, als würde im Jahr 2004 auch die Sub 200 T-Graph zu einer zweiten Chance gelangen (mehr hierzu später).

Bei aller Detailliebe zu den historischen Vorbildern haben sich zwei Dinge doch stark geändert: Doxa vertreibt die Uhren heute teils im Direktverkauf, und vor diesem Hintergrund scheint man sich auch etwas vom damaligen Image eines überaus preiswerten Uhrenherstellers verabschiedet zu haben. Aber spätestens mit der Uraufführung von Clive Cusslers Roman-Adaption „Sahara“ (dessen Romanheld Dirk Pitt seit 1973 eine Doxa Sub trägt) fürs Kino, wird die breite Masse auch dies kompensiert haben. Die Beliebtheit seiner Abenteuerromane wird der steigenden Beliebtheit von Taucheruhren mit orangefarbenen Zifferblättern in nichts nachstehen, was eine separate Clive-Cussler-Edition unter dem treffenden Namen „Seahunter“ bereits gezeigt hat.

Jetzt aber erstmals zurück ins Jahr 1969, als es noch nicht viele Taucheruhren gab, die über eine Stoppfunktion verfügten.

Varianten

Vom Chronographen waren ursprünglich drei Haupt-Varianten erhältlich: Eine orange Zifferblattversion, wie gewohnt mit dem Namenszusatz „Professional“, eine schwarze Zifferblattversion mit dem Zusatz „Sharkhunter“ sowie die hier gezeigte silberne Version namens „Searambler“. Die im Prinzip identischen Suffixe wurden ja bereits für die Farbvarianten der Sub 300 verwendet, dort jedoch zusätzlich um eine gelbe Zifferblattvariante ergänzt („Divingstar“). Innerhalb dieser drei Farbvarianten tauchen – konsequenterweise – regelmässig auch Zifferblatt-Varianten mit dem US Divers Logo auf; ebenfalls finden sich zum Teil unterschiedliche Zifferblatt-Layouts (bspw. Doxa-Logo mittig platziert) und Zeigersätze. Oder mit anderen Worten: Kleine Auflage gepaart mit unzähligen Varianten und nicht lückenlos dokumentierter Historie gleich grosses Durcheinander.

So dürfte es heute zum Beispiel sehr schwierig sein, die Authentizität des am hier gezeigten Modell verwendeten Sekundenzeigers zu verifizieren: Im Gegensatz zu (ebenfalls leicht variierenden) üblicherweise abgebildeten Zentrum-Sekundenzeigern mit Leuchtdreieck, verfügt der hier verwendete Zeiger auch noch über ein birnenförmiges Gegengewicht. Es könnte also ein reguläres Modell, ein offizielles Austausch-Muster oder aber der Fehler eines Uhrmachers vorliegen.

Das selbe Phänomen lässt sich auch bei der Krone beobachten: weit abstehende Varianten mit Doxa-Signatur und schmale Kronen ohne Signatur wurden bereits gesichtet. Bei den Drückern gibt’s offizielle Aufnahmen mit noch stärker im Gehäuse versenkten Kappen. Etc. Einigkeit scheint momentan bei den Gehäuseböden zu herrschen: Die Sub 200 T-Graph wurde offenbar nie mit Gravur verkauft, wohingegen bei regulären Subs meist die Gravur eines Segelbootes oder des Logo-Symbols zu finden ist.

Unbekannt bleibt, ob die Drehlünette ausschliesslich als Feet-Version erhältlich war, oder ob zusätzliche eine Meter-Variante für den europäischen Markt verfügbar war.

Fazit: Es gab drei Farbvarianten. Alle anderen Fragen aufzuklären, kommt einem Öffnen der Büchse der Pandora gleich.

Band/Schliesse

Das sog. „Bed of Rice“-Band der Doxa Searambler weist nebst der starken Neigung zum Lotterleben zwei Besonderheiten auf: Erstens, es gehört nicht zu dieser Uhr, da es – wie man unschwer an der Schliessenprägung erkennen kann – eigentlich zu den bis 300 Meter wasserdichten Dreizeigeruhren gehört. Die eher kleine Auflage des Chronographen hatte zur Folge, dass erst gar nicht separate Bänder hergestellt, sondern auf bestehende Bänder zurückgegriffen wurde.

Die zweite Besonderheit findet sich links und rechts der Schliesse: Flexible Glieder mit Federzug lassen das Stahlband unter Wasser (und somit unter wechselnden Druckverhältnissen) jederzeit adaptiv die wechselnde Dicke des Neoprenanzugs ausgleichen. Grundsätzlich ein mehr als lobenswerter Versuch, ein für die Tauchpraxis sinnvolles Stahlband anzubieten, jedoch punkto langfristiger Stabilität der Gesamtkonstruktion vermutlich eher problematisch. Ebenfalls wäre etwas mehr Passgenauigkeit im Bereich der Bandanstösse wünschenswert (gewesen).

Die Schliesse selbst ist nicht etwa eine herkömmliche Faltschliesse: Der seitliche Knopf entriegelt die integrierte Verlängerung, erst mit dem dadurch gewonnenen zusätzlichen Umfang lässt sich die Uhr übers Handgelenk streifen. Im Prinzip also die selbe Konstruktion wie bei der Seiko Marinemaster, nur handelt es sich hier nicht um eine Faltschliesse.

Fazit: Viel Detailliebe und Innovation, aus heutiger Sicht eher dürftig verarbeitet, berücksichtigt man die starke Ausleierung der Glieder. Andrerseits: Im vorliegenden Fall hat das Band schon ein paar Jahrzehnte erfolgreich auf dem Buckel; eine Leistung, die andere, vermeintlich stabilere Bänder erst noch erbringen müssen.

Werk

Eines der aus Sammlersicht starken Argumente für den Kauf einer Sub 200 T-Graph befindet sich in ihrem Inneren: Das eher seltene und noch seltener in Marken-fremden Uhren angetroffene Chronographenkaliber 310-82 stammt von Eberhard (Basiskaliberfamilie 310) – historisch betrachtet einer der Pioniere in der Entwicklung mechanischer Chronographen-Werke. Es handelt sich hierbei um ein klassisches Schaltrad-Chronographenwerk mit 18’000 Halbschwingungen, Handaufzug und 25 Rubinen, Datumanzeige, kleiner Sekunde bei 9, zentraler Sekunde und Minuten-Totalisator. Die Grösse dürfte 14“ betragen, die Gangautonomie beträgt vermutlich um die 30 Stunden. Das Datumfenster konnte durch diese Anordnung auf die harmonische 6 Uhr Position gesetzt werden.

Die Wahl dieses Werks zu begründen, fällt heute schwer. Einerseits war die Palette damals verfügbarer Werke eher limitiert, dennoch gab es schon genügend valable Kandidaten, beispielsweise aus dem Hause Valjoux. Warum es sich hingegen um ein für eine Taucheruhr eher ungeeignetes Handaufzugswerk handelt, ist einfacher zu begründen: Ein Werk mit automatischem Aufzug war zum Zeitpunkt der Entwicklung der T-Graph schlichtweg noch nicht verfügbar.

Dies erklärt auch, weshalb die Aufzugskrone der T-Graph schon fast schmerzhaft eng am Gehäuse anliegt: Eine verschraubte Krone kam wegen des Handaufzugs nicht in Frage und so musste dichtungstechnisch einiges in Gang gesetzt werden, um Wassereinbrüchen bei Krone und natürlich auch bei den Drückern vorzubeugen, gerade da die T-Graph ja explizit zur Bedienung unter Wasser konzipiert wurde.

Das Eberhard-Caliber dürfte ebenfalls nicht ganz unschuldig gewesen sein, dass von der T-Graph nur ein Bruchteil der Stückzahl der Sub-Familie in den Handel gelangte. Das Verhältnis dürfte ein paar hundert Exemplare versus mehrere tausend Exemplare betragen.

Fazit: Eine exotische Uhr mit exotischem Werk. Abstriche gibt’s bei der Funktionalität. Und natürlich insgesamt bei der Ersatzteilsituation, hier sollte in jeder Beziehung (Zifferbaltt, Gehäuse, Werk etc.) möglichst auf perfekte Exemplare geachtet werden.

Ausblick

Die Re-Animation von Doxa war äusserst erfolgreich, ebenso die Wiederauflage der Doxa Sub 300 & Co. Kurz gesagt: Taucheruhren der Marke Doxa sind (wieder) Kult. In diesem Sinne war es weniger eine Frage der Wahrscheinlichkeit, sondern vielmehr eine Frage des Zeitpunkts, bis auch eine Wiederbelebung des T-Graph-Flagschiffes konkreter wurde.

Ein erster Prototyp, in der Professional-Ausführung (orange), wurde zur Uhrenmesse Basel im Jahr 2004 vorgestellt (siehe Abbildung). Aufgrund der noch immer resp. wieder eher kleinen Auswahl an verfügbaren Chronographen-Kalibern verfügte dieses Modell nicht über die klassische Totalisatoren- und Datum-Anordnung, sondern über die für das Valjoux 7750 charakteristische Anordnung von drei Totalisatoren. Das Datumfenster befand sich zwischen 3 und 4 Uhr.

Momentan (Stand Sommer 2004) zeichnet sich ab, dass zwei limitierte Ausführungen demnächst in Serie produziert werden: Eine auf 250 Stück limitierte Professional-Version mit Modulkaliber sollte im Herbst 2004 in den Verkauf gelangen. Ebenfalls sollte im Folgejahr eine zweite Professional-Edition, eventuell mit anderem Werk, nachgereicht werden.

Die finale Gestaltung der neuen Sub 200 T-Graph Professional dürfte sich hingegen massiv von dem in Basel präsentierten Prototypen unterscheiden – Gerüchte über 600 Meter Wasserdichtheit und verschraubte Drücker könnten entsprechende optische Änderungen der 44mm grossen Uhr bedingen. Der Erfolg dieser Neuauflage dürfte somit auch definieren, ob in naher Zukunft noch weitere Varianten, namentlich eine Searambler- und eine Sharkhunter-Version, zu einem zweiten Leben kommen. Wir werden sehen.

Fazit: Die Doxa Sub 200 T-Graph ist unabhängig der Farbvariante ein ebenso exotisches wie seltenes Exemplar tauchfähiger Chronographen. Mit der steigenden Bekanntheit der Marke, fast schon legendärem Ruf in Tauchkreisen, erfolgreichen Neu-Auflagen und einem nicht zu kleinen Rucksack historischer Anekdoten dürften alle Voraussetzungen gegeben sein, dass der Run auf diese Modelle noch mehr zunehmen wird. Als Abstriche (bei alten Stücken) gelten Zustand und Ersatzteilsituation, die eine gesunde Portion Vorsicht sinnvoll erscheinen lassen.

Oder um es ganz einfach auszudrücken: Die T-Graph ist ein kultverdächtiger Brocken Altmetall, den man wohl als „T-Rex der Tauch-Chronos“ bezeichnen könnte.

 

Dieser Artikel wurde erstmals im Jahr 2004 veröffentlicht.

Ein Kommentar zu “Doxa 200 T-Graph

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