Seiko Marinemaster

Was bin ich?

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Ein nicht ganz ernst gemeintes Rätsel, das aber dennoch zu einem Aha-Erlebnis führen könnte: Objektiv betrachtet haben wir es bei der hier vorgestellten Taucheruhr mit dem Sprössling eines Uhrenherstellers zu tun, dessen Geschichte und gleichzeitig Pionierrolle mindestens bis ins Jahr 1881 zurückreicht. Ein Hersteller, der zum Beispiel im Jahr 1913 die erste Armbanduhr und 1955 gleich auch noch das erste automatische Uhrwerk seines Landes vorstellte. Oder der 1964 als offizieller Zeitnehmer der Olympischen Spiele agierte (weitere Engagements dieser Art folgten), 1969 die weltweit erste Quarz-Armbanduhr vorstellte und 1973 die weltweit erste digitale Armbanduhr mit sechsstelliger LCD-Anzeige auf den Markt brachte. Oder der 1975 die weltweit erste Quarz-Multifunktionsuhr, ein Jahr später die erste Quarz-Uhr mit Alarm vorstellte…

Aber um beim Kernthema dieser Website zu bleiben: Der selbe Uhrenhersteller lancierte in den 60ern bereits bis 70 Meter wasserdichte Sport- und Taucheruhren, die erste nach firmeneigenem Verständnis „richtige“ automatische Taucheruhr folgte jedoch im Jahr 1965 (Ref. 62MAS, wasserdicht bis 150 Meter). 1967 erschien deren (im Vergleich zum hier vorgestellten Modell äusserlich praktisch identische) Nachfolgerin (Ref. 6215-010, wasserdicht bis 300 Meter) mit Monobloc-Gehäuse. Ein Jahr später setzte dieser Hersteller beim selben Modell ein (ebenfalls im Vergleich zum Vorgänger) doppelt so schnell oszillierendes Werk ein (Ref. 6159-011 mit 36’000 Halbschwingungen), erneut mit automatischem Aufzug. Ah ja, genau: Die erwähnten Modelle setzten punkto Robustheit weltweit neue Standards.

Der selbe Hersteller lancierte nach stattlichen sieben Jahren Entwicklungszeit im Jahr 1975 aber auch eine überdurchschnittlich antimagnetische, speziell fürs Sättigungstauchen gefertigte Uhr (Ref. 6159-022, wasserdicht bis 600 Meter) ohne Heliumventil. – Unter anderem die erste in Serie gefertigte Armbanduhr, bei deren Gehäuse Titan zum Einsatz kam. Und gleich auch noch die erste Taucheruhr, die über ein im Bandanstossbereich gefaltetes Band verfügte.

Ebenfalls erwähnenswert dürfte die im Jahr 1990 vorgestellte Entwicklung dieses Uhrenhersteller sein, die sich in Form der ersten Taucheruhr (Ref. M725) mit computergestützter Tauchtabelle und speicherbarer Tauchgangs-Historie präsentierte. – Praktisch der Vorläufer der heute eingesetzten Tauchcomputer für Sporttaucher.

Und, quasi als verbale „typische Handbewegung“, bevor dann die Raterei los geht: Der selbe Hersteller hat auch gleich mehrere der zahlenmässig meist verkauften Taucheruhren-Modelle im Sortiment, einige seiner Uhren werden gefälscht, er kann mit unzähligen Filmauftritten aufwarten, ist weltberühmt für die Robustheit und Qualität seiner Erzeugnisse, und schliesslich setzt er bis heute ausschliesslich In-house-Werke von hohem Ruf in unterschiedlichen Güteklassen ein. Apropos Einsatz: Notabene setz(t)en auch professionelle Taucher, mit zivilem oder militärischem Hintergrund, dessen Uhren gerne ein.

Unter der Quarzkrise hat unser Unbekannter überhaupt nicht gelitten, da er frühzeitig das Potential der neuen Technologie erkannte. Und überhaupt präsentiert er sich als hoch diversifizierte wirtschaftliche Grösse, die manchen Mitbewerber mit links schlucken könnte.

Die nicht ganz überraschende Auflösung

Mit anderen Worten: Der Hersteller hinter diesen mehr als beachtlichen Fakten heisst Seiko, das hier vorgestellte Modell Seiko 300M Auto Divers Marinemaster (Ref. SBDX001), erhältlich unter dieser Referenz-Nummer seit dem Jahr 2000. Und (zumindest bis ins Jahr 2012) nur in Japan.

Seiko_Marinemaster_300_Front

Diese Uhr unterscheidet sich – bis auf die Fertigungs-technischen Weiterentwicklungen – in erster Linie durch eine breitere Lünette sowie silberfarbene Zeiger und Indexe vom Vorgänger des Jahres 1967 (goldene Indexe und Zeiger) und wird heute in der (1975 eingeführten) Prospex-Kollektion angeboten. Übrigens: Die Prospex-Kollektion umfasst hauptsächlich speziell für den professionellen Einsatz konzipierte Taucheruhren (im Verständnis des Herstellers bedeutet dies Sättigungstauchen) und wurde seit 1970 von ein und demselben Mann, Ikuo Tokunaga, betreut.

Ebenfalls in dieser Kollektion erschien im Jahr 2000 die optisch identische, aber auf 500 Exemplare limitierte Neuauflage (SBDX003) des Klassikers von 1967. Ein Modell, das mittlerweile ähnlich schwierig zu finden ist, wie das Original von 1967.

Angesichts des Markterfolges sowie der stetig anziehenden Sammlerpreise dürfte der Grund klar sein, weshalb Seiko eine unlimitierte Version zeitgleich nachschob.

Gesamteindruck

Wer jemals für vergleichsweise wenig Geld eine überraschend gut und üppig verarbeitete Seiko-Taucheruhr gekauft hat, wird ansatzweise nachvollziehen können, wie sich ein Top-Modell der Kollektion anfühlen muss. Aber nur ansatzweise. Was sich hier offenbart, lässt sich fast nicht mehr in Worte fassen: Die Unscheinbarkeit der Marinemaster steht im krassesten Gegensatz zur Realität. Das fängt beim ersten Kontakt mit der über 200 Gramm schweren Uhr an, geht weiter zur schieren Grösse von 44 mm und hört beim satten Sitz der Lünette auf.

Ebenso schwierig gestaltet sich das Fotografieren: Mal ist sie zu poliert, mal zu dezent. Mal zu elegant, mal zu sportlich. Dann erscheinen die Zeiger wieder zu billig, die Uhr insgesamt zu klein.

Es fällt schwer, die Uhr von der Haptik her mit einer anderen Marke zu vergleichen, sie fühlt sich in der Hand anders an, als man das hierzulande kennt. Beim Band (mit Ausnahme der Schliesse) denkt man eher an die Qualität eines Premium-Herstellers. Und bei der Packung an einen schlechten Scherz.

Sei’s drum: Die Marinemaster ist mehr als beeindruckend.

Ein Fehler, für den sie nichts konnte. Und der auch keiner sein darf.

Mit über 1’300 Jahren japanischer Zeitmess-Geschichte (angefangen bei den ersten Wasseruhren und von Wasser angetriebenen astronomischen Uhren mit den vermutlich ersten Hemmungen) ist es erstaunlich, dass der Begriff „Uhrmacherkunst“ heute mit den üblichen Verdächtigen assoziiert wird. Noch erstaunlicher, dass Seiko & Co. lange Zeit nicht den Schritt gewagt haben, ihre (im Heimmarkt sehr erfolgreichen) Premium-Linien (z.B. Grand Seiko, teilw. mit einiger Wartefrist für den Käufer) wieder ausserhalb Japans anzubieten.

Im Falle der Marinemaster hiess das bis 2012 Folgendes: Die Uhr war – bis auf eine Ausnahme – zum Zeitpunkt dieses Artikels nur in Japan käuflich zu erwerben. Oder bei wenigen vertrauenswürdigen Online-Händlern mit englischer Site-Variante. Die Uhr vor dem Kauf zu sehen, war dementsprechend meist nur mit einem Flug nach Japan möglich. Oder mit anderen Worten: Die Marinemaster war/ist eher nichts für Risiko-Scheue.

Werk

Das rhodinierte Seiko-Kaliber 8L35 (5.3 mm Höhe und 28.4 mm Durchmesser, mit den üblichen 28’800 Halbschwingungen) basiert im Prinzip auf dem Seiko-Flagschiff, dem 9S55er-Kaliber, welches in den nach allen Regeln der Uhrmacherkunst gefertigten Grand Seikos zu bewundern ist.

Wichtigster Unterschied dürfte im Wesentlichen in der bedeutend einfacheren (bis gar nicht vorhandenen) Veredelung des Werks liegen sowie in der nicht durchgeführten Regulierung in mehreren Positionen (versus 6 Positionen beim 9S und z.B. Tokioter-Streifschliff).

Monatlich dürften von dieser Werkserie nur ein paar hundert Stück hergestellt werden – angesichts von über 30 Millionen Uhren pro Jahr eine verschwindend kleine Anzahl.

Apropos Anzahl: Das 8L35 verfügt über 26 Rubine, Sekundenstopp, Datumsanzeige und eine ungefähre Gangreserve von stattlichen 50 Stunden. Eine weitere Besonderheit: Während praktisch jedes Seiko-Kaliber mit etwas Geschick auf Top-Gangwerte getrimmt werden kann, beschränkt sich der Hersteller selbst bei dieser Werkserie auf einen mehr als grosszügigen Spielraum von rund +/-15 Sekunden pro Tag, was eher mit Erwartungs-Management denn Nachlässigkeit erklärt werden kann.

Glas

Im Gegensatz zu seinen europäischen Rivalen verwendet Seiko sog. „Hardlex“ für fast alle seiner Taucheruhren. Es handelt sich hierbei um ein speziell gehärtetes Mineralglas (Barium/Silikon), das schlussendlich dennoch etwas anfälliger für Kratzer sein dürfte als das rund dreimal härtere Saphirglas. Nichtsdestotrotz ist die Entscheidung pro Hardlex nachvollziehbar, wiegt die Summe der positiven Material-Eigenschaften (insbesondere Ersatz. Bruchsicherheit und Schutz des Zifferblatts vor Ausbleichen) deren Nachteile theoretisch auf, sofern man das Ganze unter dem Aspekt der professionellen Taucheruhr betrachtet. Aber bei einer Alltagsuhr dieser Preisklasse erwartet der Käufer wohl eher Saphir, weshalb ein klitzekleiner negativer Beigeschmack übrig bleibt.

Zifferblatt

Persönlicher Geschmack: Etwas weniger Text und ein dezenterer Umgang mit dem (silbern/schwarzen) Datum hätten nicht geschadet. Insgesamt aber kommt das Zifferblatt stimmig daher. Ebenfalls könnte der Minutenzeiger etwas auffälliger sein, angesichts der sehr guten Ablesbarkeit klingt das aber nach Haarspalterei. Lassen wir das.

Grosse Pluspunkte gibt’s für die Leuchtkraft: Hier dürfte sich so mancher Laternenfisch spontan verlieben. Aber: Die Leuchtmasse der Marinemaster könnte dennoch etwas länger nachleuchten.

Lünette

Die optische Verbreitung des Lünetteneinsatzes hat der Uhr grundsätzlich gut getan, lässt sie aber im Vergleich zum Vorgänger bedeutend wuchtiger erscheinen. Ebenfalls charakteristisch für die japanischen Taucheruhren: Der Drehring rastet nicht in Minuten-Schritten, sondern einseitig in 120 Schritten. Das bringt nicht wirklich viel, fühlt sich aber irrsinnig gut an.

Gehäuse

44 mm Durchmesser und 15 mm Höhe stellen nicht nur für asiatische Handgelenke eine Obergrenze dar. Man sollte insofern nicht nur den Look der Uhr schätzen, sondern auch mit der tatsächlichen Grösse einer ausgewachsenen Uhr klar kommen. Da ebenfalls noch ein ungewohnt hohes Gewicht dazu kommt, dürfte der Träger täglich daran erinnert werden, was er am Handgelenk trägt. Fairerweise muss hierzu gesagt werden, dass es sich nicht um eine modisch vergrösserte Armbanduhr handelt, sondern dass Form und Abmessung mit dem Original von 1967 identisch sind. Die Marinemaster war schon immer so gross, und sie geht mit ihren Dimensionen geschickt um.

Aus Sicht des Benutzers bedeutet mehr Durchmesser logischerweise auch mehr Zifferblattdurchmesser und somit Ablesbarkeit, was sich spätestens unter Wasser sehr vorteilhaft auswirkt. Und dort fällt dann ja auch das Gewicht nicht mehr auf.

Seiko_Marinemaster_300_Caseback

Besonders erwähnenswert ist ebenfalls die überaus seltene Kombination des Monobloc-Gehäuses (will heissen Gehäuse und Gehäuseboden sind aus einem Stück, das Werk kann nur vom Glas her erreicht werden) mit einer garantierten Wasserdichtheit von „nur“ 300 Meter. Normalerweise bieten Uhren mit Monobloc-Gehäuse mehr Wasserdichtheit, und wahrscheinlich dürfte die Marinemaster ebenfalls mehr vertragen, als ihr offiziell attestiert wird – inoffiziell wird von einer Leistungsreserve von 25% gesprochen. Aber der historische Bezug sowie die Einordnung in die Prospex-Kollektion (mit anfänglich bis zu 600 Meter wasserdichten Uhren) dürfte hier entscheidend gewesen sein.

Die Bandanstösse sind durchbohrt, was insgesamt weniger attraktiv anmutet aber punkto Sicherheit und Einfachheit beim Bandwechsel die pragmatischere Lösung darstellt. Die verschraubte Krone ist typisch Seiko bei 4, was nebst erhöhtem Tragekomfort auch mehr Sicherheit für den Tubus bedeutet.

Auf dem Gehäuseboden findet sich die Gravur einer Welle – ein Symbol, welches ca. seit 1962 (vermutlich Modell Silver Wave) bei vereinzelten Seiko-Uhren mit Wasserbezug zu finden ist.

Band

Wirklich faszinierende (Taucher)uhren verfügen in der Regel zusätzlich über ein einzigartiges Merkmal, das sie von der Masse zusätzlich abhebt. Und nicht zuletzt unvergesslich werden lässt: Der Drehring bei der IWC GST Aquatimer, die Krone bei der Omega Ploprof, der Minutenzähler bei der Aquastar/Lemania Benthos, die Kronen-Markierung der Aquastar Glasstar etc.

Bei der Marinemaster ist es die Schliesse des Stahlbands: Sie dürfte zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels die einzige Uhr sein, die über eine individuell einstellbare Verlängerung verfügt. Und das sowohl in geöffneter wie in getragenem Zustand. Und das macht sie im jahr 2003 zur einzigen Taucheruhr mit Stahlband, die sich wirklich zum Tauchen eignet. Abstrich: Ausführung und Farbgebung können nicht mit dem Rest der Uhr mithalten.

Zusätzlich hat es sich Seiko nicht nehmen lassen, das schwarze Originalband mitzuliefern. Spätestens hiermit beweist sich die Marinemaster als ausgereiftes Tauchinstrument.

Zurück zum Stahlband: Es ist durchwegs massiv gearbeitet, ebenso die Bandanstösse. Aber (persönliche Meinung) irgendwie lässt es die Uhr optisch zu sehr verschwinden. Bringt man die Uhr mit einem Leder- oder Kautschuk-Band wieder näher ans historische Vorbild, wirkt die Marinemaster auch insgesamt mehr.

Seiko_Marinemaster_300_Submerged

Fazit

Bei keiner anderen Taucheruhr wird vermutlich die Frage des gerechtfertigten Preises stärker ins Gewicht fallen, als bei dieser. Dies hängt natürlich in erster Linie damit zusammen, dass wir es mit einem Hersteller zu tun haben, bei dem sich der hiesige Käufer noch ein anderes Preisniveau gewohnt ist. Auf der anderen Seite ist aber genau das ein sicheres Indiz für die gerechtfertigte Preiskalkulation des Herstellers – wer nicht das Luxus-Image trägt, kann auch keine Luxus-Preise verlangen.

Bringen wir’s also hinter uns: Ist diese Uhr ihren Preis wert? Ja, keinen Zweifel. Die Marinemaster stellt ausnahmslos jede aktuelle in dieser Preisklasse angesiedelte mechanische Taucheruhr auf der ganzen Linie in den Schatten. Und braucht selbst den Vergleich mit doppelt so teuren Rivalen überhaupt nicht zu scheuen. Oder mit anderen Worten: Wenn es normal sein sollte, dass man das Fremde fürchtet, so haben die Taucheruhren aus hiesiger Produktion allen Grund zur Panik.

Wer diese Uhr dennoch mit dem Prädikat „zu teuer“ abstraft, verrät schlussendlich mehr über seine Markenpräfenzen, als ihm lieb sein dürfte: Die persönliche Anerkennung von Seikos Platz in der Uhrenindustrie fehlt. Korrekt ist die mental ausgeklammerte Relevanz asiatischer Uhrenproduktion sowie deren Leistungen deshalb nicht.

Die interessantere Frage bleibt somit, ob sich nach „Made in Germany“ vielleicht auch mal „Made in Japan“ als Option zu „Swiss Made“ etabliert.

Und so bleiben die einzigen beiden Nachteile der Marinemaster wohl bestehen: Man kann sie praktisch nur in Japan erstehen resp. warten lassen und sie bleibt für den Aussenstehenden eine viel zu teure Billiguhr aus Fernost. Mit letzt Genanntem lebt es sich aber sehr gut.

Grossansicht nach dem Klick:

 

Technische Daten

Name: Seiko 300M Auto Divers Marinemaster
Ref.: SBDX001
Werk: Seiko 8L35
Gewicht: ca. 210 Gramm
Durchmesser: ca. 44 mm
Höhe: 15 mm
Bandanstossbreite: 20 mm
Lieferumfang: separates Kautschukband, Bedienungsanleitung
Drehring: Einseitig rastend, 120er Unterteilung
Glas: Hardlex, einseitig entspiegelt
Schliesse: Dornschliesse (Kautschuk), Faltschliesse (Stahlband) mit einstellbarer Tauch-Verlängerung und Sicherheitsbügel
Krone: Verschraubt
Listenpreis: 250’000 Yen (2003)

 

Update (10/2012): Seit der Artikel im Jahr 2003 erstmals veröffentlicht wurde, hat sich  einiges getan: Zwischenzeitlich hat sich Seiko entschlossen, die Marinemaster 300 sukzessive auch ausserhalb Japans anzubieten – so wurde die Uhr bspw. im Herbst 2012 offiziell in die deutsche Kollektion aufgenommen, und das weltweite Vertriebsnetz bietet zwischenzeitlich auch alle Vorzüge eines weltweiten Anbieters. Dafür wurde sukzessive der Parallel-Import in gewisse Länder erschwert, was den eigenen Boutiquen (bspw. Paris) zu Gute kommen soll und Differenzen zum Listenpreis möglichst reduzieren soll.

Im Jahr 2015 wurde die bisherige Uhr durch die leicht veränderte Ref. SBDX017 ersetzt (bspw. Krone mit Prospex-Logo, überarbeitetes Werk etc.).

2 Kommentare zu “Seiko Marinemaster

    • Danke für den Hinweis; witzigerweise habe ich die Erklärung mit der Welle mal bei der „falschen“ Marke reingenommen gehabt: https://diveintowatches.com/2014/02/13/jeanrichard-aquascope-sondermodell-fur-150-jahre-diplomatie-chjp/
      Was die „Shogun“ betrifft: Da dachte ich, mich mit der bisherigen Menge an Seikos durchgemogelt zu haben… :-) Nein, ernsthaft: ich selber komme in diesem Fall an die Uhr vermutlich nur dann ran, wenn ich selber als Käufer agiere; dafür ist mir die Formgebung aber etwas zu generisch, der Stundenzeiger etwas zu kurz; und das Werk konnte ich mit der Sumo schon stellvertretend abhandeln. Mal gucken, vielleicht kriege ich mal in einer Seiko Boutique eine zumindest vor die Linse. Hässlich ist sie ja in der Tat nicht. :-)
      Liebe Grüsse
      rr

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