Hands-On: IWC Aquatimer CF4

Es ist ja an sich schon eher selten, dass man die Gelegenheit kriegt, eine der 250 fürs IWC-Forum aufgelegten Aquatimer „CF4“ vor die Kamera zu kriegen. Noch seltener aber ist es, wenn es sich dabei um ein Modell handelt, dass bereits Patina am Bronze-Gehäuse zeigt (hier der Vergleich zum Neuzustand), und – fast noch spannender – dem Mann gehört, der das Projekt in dieser Form begleitet hatte. In diesem Sinne:

Die wichtigsten Daten: der Durchmesser der Ref. IW341001 liegt bei 44 mm, die Bauhöhe bei 15,8 mm, das Gehäuse ist bis 300 Meter wasserdicht, drin wurde erstmals das Kal. 82110 mit rund 60 Stunden Gangautonomie verbaut, sichtbar hinter dem Gehäuseboden aus Titan mit Saphirglaseinsatz. Beim Band kommt erneut das für die Linie typische Schnellwechselsystem zum Einsatz, die Krone ist Kautschuk-beschichtet. Listenpreis war/ist CHF 9’000.00. Mehr über die Linie hier.

Auch wenn die Uhr mit 100 Meter Wasserdichtheit streng genommen keine Taucheruhr ist, optisch macht die 2017 lancierte Clifton Club weiterhin eine gute Figur. Dieses Jahr erweitert Baume & Mercier die Reihe um zwei Versionen mit Bronze-Gehäuse, die restlichen Daten (42 mm Durchmesser, Sellita SW200) dürften indes unverändert sein.

Baume & Mercier Clifton Club mit blauer Lünetteneinlage, Zifferblatt und Gehäuse aus Bronze.

Streng genommen gehen die Taucheruhrenneuheiten von Ulysse Nardin ja noch aufs Jahr 2018 zurück, aber nachdem am Salon International de la Haute Horlogerie Genève (SIHH) wieder einmal wenig Uhren mit Drehring zu sehen sind, konnte immerhin die Gelegenheit genutzt werden, vor Ort die beiden Modellfamilien etwas genauer zu betrachten:

Die zum GPHG hin angekündigte Diver Chronometer mit 44 mm Titangehäuse und Cal. UN-118 Inhouse-Werk gibt’s in vier Versionen: Mit blauem Zifferblatt und Kautschukband (Ref. 1183-170-3/93, CHF 7’900.00), mit schwarzem Zifferblatt (Ref. 1183-170-3/92, CHF 7’900.00), als auf 300 Stück limitierte Version „Great White“ mit grauem Zifferblatt und weissem Band (1183-170LE-3/90-GW, limitiert auf CHF 8’900.00) und die auf 100 Stück limitierte schwarze Version mit Rotgold-Lünette (Ref. 1185-170LE-3/BLACK-MON, CHF 12’000.00). Zusätzlich gibt’s noch ein Titanband, das hier an der Ref. 1183-170-3/92 zu sehen ist (und dann vermutlich als 1183-170-3M/92 geführt wird). Bilder:

Wem das Ganze zu gross und zu teuer ist: Die Ende 2018 lancierte, mit 42 mm Gehäusedurchmesser etwas kleinere Marine Diver gibt’s ab CHF 5’800.00; die ebenfalls bis 300 Meter wasserdichte Uhr wird aber vom Kaliber UN-816 (basierend auf dem SW300) angetrieben, und es stehen drei Zifferblattfarben zur Wahl: Schwarz (Ref. 8163-175/92 mit Kalbslederband, Ref. 8163-175-7MIL/92 mit Meshband, 8163-175-7M/92 mit Stahlband), blau (Ref. 8163-175-7M/93 mit Stahlband, Ref. 8163-175/93 mit Textilband, Ref. 8163-175-7MIL/93 mit Meshband) und die ebenfalls blaue, auf 300 Stück limitierte „Blue Shark“ (Ref. 8163-175LE/93-BLUESHARK) für CHF 6’800.00, bei den Bändern gibt’s Textil, Leder und Mesh-Band (für CHF 6’500.00) Bilder:

Insgesamt wirken die Uhren am Arm und in der Hand gut, vor allem das gewölbte Glas und die Haptik der Lünette (120 Klicks) machen Freude. Funktional macht die Null bei 12 Uhr wenig Sinn, vor allem in roter Ausführung, das Element grenzt die Uhr aber optisch nochmals von der Konkurrenz ab. Fazit: Das Ziel, eine massentauglichere, jüngere Uhr im Portfolio zu haben, ist vom Team um Patrick Pruniaux definitiv erreicht worden.

Le Jour bietet unter der eher kritisch zu hinterfragenden Produkt-Bezeichnung „Vintage Diver“ eine recht ansprechend gestaltete Uhr im Retro-Design mit 40 mm Gehäuse, gewölbtem Saphirglas, ETA 2824 und mehreren Zifferblattvarianten (die goldfarbene Option LJ-VD-006 ist nicht etwa Bronze, sondern vergoldet, die blaue LJ-VD-003 bereits ausverkauft).

Drei von insgesamt sechs erhältlichen Varianten der Vintage Diver von Le Jour

Kosten tut das Ganze je 800 USD. Bei Le Jour selbst handelt es sich um eine wiederbelebte Marke aus den 60er-Jahren, es lässt sich aber anhand der Site nicht unmittelbar eruieren, wo das Unternehmen zu finden ist (oder produziert):

„…the brand is being revived with complete commitment and dedication. Maintaining its Vintage charm, Luxurious feel and assurance by using high-end materials, sophisticated reliable movements, we pay tribute to the traditional watchmaking by creating the same brilliance and excellence of yesteryears Le Jour watches.“

Auf den Bildern wirken die Uhren recht ansprechend, der Preis ist zudem relativ förderlich für Experimentierfreudige. Das Gehäuse selbst ist vielleicht einen Touch zu modern (und einfach) und zu generisch, vor allem die LJ-VD-005 mit Farbverlauf wirkt aber ganz gut aus der Distanz.

Copyright Bilder: Le Jour

Oris fängt das neue Jahr mit einer auf 500 Stück limitierten Taucheruhren-Neuheit an: Die ProDiver Dive Control (Ref. 01 774 7727 7784-Set) kommt mit einem 51 mm grossen, schwarz beschichteten (DLC) Titan-Gehäuse (klingt auf dem Papier vermutlich grösser, als die Uhr am Handgelenk wirken dürfte aufgrund der sehr kurzen Bandanstösse). Wie ihre Schwestermodelle verfügt die Uhr über eine Drehringsicherung (der äussere Ring muss hochgezogen werden, um die Lünette zu drehen):

Eine weitere Besonderheit: „Wo die meisten Chronographen 30-Minuten-Zähler tragen, hat dieser einen vollen 60-Minuten-Zähler, der durch gelbe Details auf der Zifferblatt bei 12 Uhr gekennzeichnet ist.“

Die bis 1’000 Meter wasserdichte ProDiver Dive Control kommt mit zwei Kautschukbändern (schwarz und gelb), Heliumventil bei 9 Uhr und einem massivem Gehäuseboden, dahinter tickt ein SW 500. Kostenpunkt: CHF 4’850.00

Edox hat die Delfin Taucheruhren-Kollektion massiv erweitert: Die 43 mm grosse Dreizeigeruhr kommt mit Automatik-Werk (Basis ETA 2824 oder SW 200), zwölfeckiger Lünette mit zweifarbigem Inlay, integriertem Bandanstoss, Schraubboden und -krone. Fünf mechanische Versionen werden momentan gezeigt: mit grauer (Ref. 80110-357GNM-GIN), goldfarbener (Ref. 80110-357JNCA-DI), schwarzer (Ref. 80110-357RNCA-NIR) oder blauer (Ref. 80110-357BURCA-BUIR) Beschichtung, oder mit regulärem Edelstahlgehäuse (Ref. 80110-357NM-NIN) und -band. Ein erstes Hands-On:

Preise bewegen sich zwischen CHF 895.00 und 995.00. Weitere Farben und ein Chronographen-Modell sind mit Quarz-Werk verfügbar.

Keine Frage, Bronze als Gehäusematerial hat sich in den letzten Jahren vom Nischenprodukt zum veritablen Trend In der Uhrenindustrie gemausert, nachdem nach Trendsetter Panerai (2011/2012) mittlerweile selbst Marken wie IWC, Montblanc und Zenith entsprechende Uhrenmodelle im Angebot haben. Nichtsdestotrotz bleibt die zum Teil sehr unterschiedliche Patina nicht jedermanns Sache, und die Frage, ob sich der Einstieg mit einer Uhr im fünfstelligen Bereich lohnt, ist eher schwierig zu beantworten – auch, oder vielleicht auch gerade weil laufend neue Modelle dazustossen.

Glücklicherweise gibt’s aber im mittleren Segment ein paar wirklich interessante Stücke mit Drehring, die selbst Skeptiker in Versuchung bringen könnten:

  • Oris Carl Brashear Chronograph: Nachdem das vor zwei Jahren lancierte Automatik-Modell (Abbildung ganz oben) ziemlich schnell vergriffen war, legte Oris im 2018 noch einen auf 2’000 Stück limitierten Chronographen im 43 mm grossen Bronze-Gehäuse nach (Ref. 01 771 7744 3185-Set LS). Die Uhr ist mit CHF 4’700.00 nicht ganz günstig (für ein SW 510), aber der mehr als eigenständige Look und vor allem das herrlich gewölbte Saphirglas über dem blauen Zifferblatt machen das mehr als wett. Die ideale Uhr für alle, die sich von Carl Brashears Story inspirieren lassen wollen. (Mehr Bilder)
  • Tudor Heritage Black Bay Bronze: Wem die Black Bay mit 41 mm zu klein ist, kriegt mit der 43 mm grossen Schwester (Ref. M79250BM-0001) seit 2016 eine unübersehbare (und unschlagbar fotogene) Taucheruhr im Retro-Look an den Arm, die mit einem Listenpreis von CHF 3’800.00 auch gleich noch ein Inhouse-Werk (MT5601) mit Chronometer-Zertifikat und 70 Stunden Gangreserve dazupackt. Einziger Kritikpunkt an der Uhr: der bereits gefärbte Boden passt langfristig nicht zur Patina der Uhr. Schöner ist höchstens die Blue Edition, die Tudor kürzlich für Bucherer aufgelegt hatte. (Mehr Bilder)
  • Bell & Ross BR 03-92: Nicht die erste Bronze-Uhr von Bell & Ross, aber – mit dem für die Marke typischen viereckigen Gehäuse ausgestattet – definitiv eine der eigenständigeren Uhren auf dem Markt. Die 2018 lancierte Bronze-Version kommt mit einem 42 mm grossem Gehäuse und einem ETA 2894-2, die Limitierung beträgt 999 Stück à CHF 3’900.00.
  • Maurice de Mauriac L2 Bronze: Keine Frage, die 2017 vorgestellte L2 ist mit einem Listenpreis von CHF 4’900.00 am oberen Ende der Skala angesiedelt, nichtsdestotrotz wirkt die enorm reduzierte Uhr der Zürcher Marke unwiderstehlich am Handgelenk. Mittlerweile stehen mehrere Farbvarianten zur Auswahl, im Innern des 42 mm grossen Gehäuses tickt ein ETA 2824-2. (Mehr Bilder)
  • Eterna KonTiki Bronze (Ref. 1291.78.50.1422): Die Marke hat zugegebenermassen schon bessere Zeiten gesehen, mit der 2017 vorgestellten Version der KonTiki hat sie aber definitiv einiges richtig gemacht. Die auf 300 Stück limitierte Uhr kommt mit einem 44 mm Gehäuse mit Sichtglasboden, drin tickt das Inhouse-Kaliber 3902A mit 65 Stunden Gangreserve. Der Listenpreis beträgt CHF 2’890.00. (Mehr Bilder)
  • Christopher Ward Trident: Die 43 mm grosse und bis 600 m wasserdichte Uhr kostet CHF 1’120.00 und kann auf Wunsch bereits mit Patina bestellt werden. (Mehr Bilder)

Und wem auch nach dieser Liste das Material partout nicht zusagt: bis auf den Carl Brashear Chronographen von Oris gibt’s sämtliche erwähnten Modelle auch mit regulärem Edelstahlgehäuse (im Falle von Tudor und Eterna mit leicht veränderten Spezifikationen).

Sinn: U1 B

Der letzte Beitrag des Jahres gebührt der jüngsten Version von Sinns Taucheruhren-Erfolgsmodell U1: Die 2014 erstmals beim zeitlich limitierten U1000 Chrono eingesetzte mattblaue Zifferblattfarbe (die T1 und T2 folgten 2015) gibt’s nun auch für die bis 1’000 Meter wasserdichte U1 „aus hochfestem, seewasserbeständigem deutschen U-Boot-Stahl“.

Die neue Sinn U1 B mit blau galvanisiertem Zifferblatt.

Die 44 mm grosse Sinn U1 B (Art. 1010.0102) wird von einem SW200-1 angetrieben und kostet € 1’650.00 mit Lederband, am passend blauen Silikonband und am Stahlband steigt der Preis auf € 1’820.00.

Kurz vor Weihnachten hat sich Blancpain offenbar zum Ziel gesetzt, die eine oder andere Wunschliste nochmals gehörig durcheinander zu bringen: Erstmals gibt’s die reguläre Fifty Fathoms nämlich mit einem Gehäuse aus Titan. Damit gibt’s für das 45 mm grosse Modell auch erstmals einen Glasboden und ungehinderten den Blick aufs Kal. 1315:

„The famous Blancpain 1315 caliber, notably endowed with an optimal five-day power reserve enabled by the use of three seriescoupled barrels housing high-performance springs. Its silicon balance-spring protects it from the negative effects of magnetism without the need to isolate it behind a metal cage.“

Die 2017 vorgestellte Schwester mit blauem Zifferblatt unterscheidet sich nebst Farbe auch durch den anderen Zeigersatz; hier wurde das Hauptmodell mit dem neuen Gehäusematerial ausgerüstet. Alternativ bietet Blancpain die bis 300 Meter wasserdichte Uhr auch mit dem neuen (mit Textilschlaufen ausgestatteten) Nato-Band an ( Ref. 5015-12B30-NABA). Verfügbar dürfte die Uhr im 2019 werden, preislich dürfte die Uhr erfahrungsgemäss um die 14’000 Euro liegen.

Während die Kategorie Taucheruhr selbst bei einem Fliegeruhrenhersteller wie Breitling das Potential hat, zum Bestseller der ganzen Marke zu werden, tut man sich bei IWC sichtlich schwer mit dem Thema: Ein Schaufensterplatz in den eigenen Boutiquen ist eher selten für die Linie reserviert, in freier Wildbahn ist die aktuelle Aquatimer selten bis fast nie zu sehen, und limitierte Bronzeuhren sowie Materialinnovationen wie Ceratanium weisen darauf hin, dass die 2014 eingeführte sechste Generation des Modells immer noch nach Belebungsversuchen verlangt.

Woran liegt es also, dass die technisch ausgeklügelte und optisch eigenständige Aquatimer nicht vom Fleck zu kommen scheint? – Eines vorneweg, an der Marke kann es unmöglich liegen.

6 mögliche Antworten:

  • Zu viele Redesigns: Wie eingangs erwähnt, wurde in den letzten 20 Jahren die Aquatimer sage und schreibe dreimal generalüberholt; dabei wanderte der charakteristische Drehring zuerst von aussen nach innen, dann wieder nach aussen und ist aktuell als Hybrid-Konstruktion im Einsatz. Dass dadurch die Etablierung einer Designsprache mit Wiedererkennungswert etwas auf der Strecke geblieben ist, dürfte angesichts der im selben Zeitraum meist nur sanft erneuerten Konkurrenz nicht überraschen. Stichwort Konkurrenz:
  • Zu starke hauseigene Konkurrenz: Mit der Portugieser- und Fliegeruhrenkollektion ist IWC bereits enorm stark aufgestellt, was Neukunden den Einstieg über andere Linien (dazu gehört selbst die Ingenieur) logischerweise erschwert.
  • Zu schwacher Stammbaum: Die Ref. 812A aus 1967 ist eine attraktive, aber dennoch nur eine von zahlreichen Uhren mit Compressor-Gehäuse aus der Ära. Richtig interessant wird die Ahnenforschung erst 1984, als mit der Ocean 2000 u.a. ein neuer Tiefenrekord, eine innovative Drehringkonstruktion, ein damals noch seltenes Metall fürs Gehäuse angeboten und sogar noch Praxiserfahrung beim Militär gesammelt werden konnte. Dummerweise nicht unter dem Namen Aquatimer.
  • Zu viele Referenzen und zu viele Highlights in der Kollektion: 2014 wurden auf einen Schlag fünfzehn Modelle lanciert, und fast jedes wollte dabei den Spitzenplatz in der Kollektion einnehmen: Der Tiefenmesser in der Kategorie Technik, der ewige Kalender beim Preis, die Aquatimer 2000 bei der Performance – nur das neue Volumen-Modell, die Aquatimer 300 sah im Vergleich dazu plötzlich ganz schön normal aus.
  • Berechtigte, aber schwierig zu erklärende Preise: das (nimmt man die Ocean 2000 und die GST Aquatimer als Vorbild) eigentliche Flaggschiff der Kollektion, die Aquatimer 2000 mit Inhouse-Werk, lag bei der Einführung mit knapp 10‘000 Franken Listenpreis spürbar über der im selben Jahr neu lancierten Sea-Dweller von Rolex. Und mit 46 mm Durchmesser und 20,5 mm Bauhöhe weit über dem durchschnittlichen Handgelenk. Am anderen Ende des Spektrums wartet die Aquatimer Automatic mit weiterhin zugekauftem Werk und 300 Meter wasserdichten Gehäuse (42 mm) auf Kunden, notabene zum selben Preis, zu dem’s vorher noch das Spitzenmodell mit 2‘000 Meter Gehäuse (und ETA-Werk) gegeben hatte. Ähnliches Bild beim Chrono: zwischen Inhouse- Kaliber und Standardwerk liegt ein signifikanter Preissprung.
Die Preisentwicklung der IWC Aquatimer 2000 in den letzten 20 Jahren zeigt eine Verdoppelung
Die Preisentwicklung der Aquatimer 2000 in den letzten 20 Jahren.
  • Zu viele Stories und Botschaften: Einerseits wurde das 2004 vorgestellte Sponsoring mit Cousteau erneut für limitierte Versionen verwendet, andrerseits aber auch die Themen Darwin und Galapagos gepusht. Und dann hat uns ja noch Jason Statham mit einer Aquatimer vor dem Megalodon gerettet.
Die auf 300 Stück limitierte, 42 mm grosse IWC Aquatimer "35 Jahre Ocean 2000"
Die limitierte, 42 mm grosse IWC Aquatimer „35 Jahre Ocean 2000“ schlägt thematisch die Brücke zu gleich zwei Modellen aus der Vergangenheit.

Mit der 2017 lancierten, kleineren IWC Aquatimer 2000 (die 358001 und 358002 wurden im Laufe des Jahres 2018 von der Website genommen) schienen zwar die meisten der oben erwähnten Stolpersteine behoben worden zu sein, dafür hatte man sich mit der Aquatimer 300 und der bisherigen 2000 bereits einen recht starren Preisrahmen gemacht. Resultat: der diplomatisch gewählte Preis von knapp 8‘000 Franken liegt immer noch über dem einer Submariner Date. Nichtsdestotrotz wäre damit eigentlich die Grundlage gelegt worden, ein neues Basismodell für die Aquatimer-Kollektion aufzubauen. Und nachdem man in Schaffhausen bereits erfolgreich mit der Top Gun Pilotenschule zusammenarbeitet, vielleicht liesse sich ja für 2020 auch noch die Bundeswehr wieder für ein solches Projekt gewinnen. – Immerhin wäre das ein garantiert pannenfreies Stück Equipment…

Seasons Greetings

Vielen herzlichen Dank für die Treue im 2018, den Austausch via E-Mail, in Newsgroups, auf Social Media oder via Kommentarfeld hier. Mögen möglichst viele Uhrenwünsche über die Festtage in Erfüllung gehen!

Von wegen Bikini-Figur – die in diesem Jahr einhundertjährige Marke lancierte kürzlich ein neues Modell der Ocean Star Diver mit dreifach höherer Wasserdichtheit und grösserem Gehäuse:

Ebenfalls scheint die Krone und Lünettenbeschriftung etwas markanter geworden zu sein, und die Tages-/Datumsanzeige wurde auf das Datum reduziert. Die neu dreieckigen Indexe bei 3 und 9 Uhr passen noch nicht so recht ins Bild, dafür stehen der Uhr die durchgängig mit Leuchtmasse befüllten Zeiger gut.

Das bis 600 Meter wasserdichte Edelstahl-Gehäuse ist (im Vergleich zur 200 Meter wasserdichten Day-Date Version mit dem Powermatic Kaliber 80) von 42.5 mm auf 43.5 mm Durchmesser und von 11.75 mm Bauhöhe auf 14.05 mm gewachsen. Als Antrieb kommt die Chronometer-zertifizierte Version des Powermatic 80 mit 80 Stunden Gangreserve und Silizium-Spirale zum Einsatz (erkennbar am „Si“ auf dem Zifferblatt) – das Werk ist eine Weiterentwicklung des 2824-2 von ETA und auch als C07.111 bekannt, steht aber derzeit nur den Konzernmitgliedern der Swatch Group zur Verfügung.

Besonders interessant: der Drehring lässt sich nur bei gleichzeitigem Herunterdrücken bewegen (ähnlich IWC GST Aquatimer). Bei 9 Uhr ist zudem ein integriertes Heliumventil zu finden (und in der Aussparung darüber die Feder der Drehringsperre):

Auf die prominente Bezeichnung des Ventils hätte gerne verzichten können. Mido kündigt zwei Varianten der Uhr an, eine mit blauem Zifferblatt (abgebildet) und massivem Stahlband (Ref. M026.608.11.041.0) und eine mit schwarzem Zifferblatt, Kautschukband und PVD-beschichtetem Gehäuse (Ref. M026.608.37.051.00), beide mit einem Listenpreis von CHF 1’590.00.

Bilder:

Die Omega-Boutique in Zürich beherbergt derzeit eine kleine Sonderausstellung zum 25jährigen Jubiläum der Seamaster 300 (damit ist die als „Bond-Uhr“ bekannt gewordene Taucheruhr gemeint, und nicht etwa die 1948 lancierte Linie, oder Modelle aus den 60er-Jahren). Entsprechend gibt’s vor allem ein paar Stücke aus der jüngeren Vergangenheit zu sehen, und natürlich die aktuelle Kollektion, die hier und und hier bereits ausführlich gezeigt wurde. Ein paar Eindrücke:

Wer also gerade in der Nähe ist (und sich für 25 Jahre Seamaster interessiert): ein Besuch lohnt sich. Ansonsten siehe Bilder oben. 

Um die Grenchner Traditionsmarke Eterna ist es seit dem Abschied von der Baselworld eher still geworden. Umso erfreulicher das Lebenszeichen an die Sammler: Von der 2017 präsentierten KonTiki mit Inhouse-Werk (siehe hier) gibt’s laut Montres de Luxe nun eine auf 300 Stück limitierte Version mit 44 mm Bronze-Gehäuse, grünem Blatt und passender Lünetteneinlage:

Eterna KonTiki Diver 200 mit Bronze-Gehäuse und grünem Zifferblatt, limitert auf 300 Exemplare

Der Preis liegt bei 3’200 Euros. Copyright Bilder: Eterna

Christopher Ward hat ja kürzlich eine neue Version der Trident vorgestellt, als Besonderheit verfügt die auf 300 Exemplare limitierte Uhr nicht nur über ein Bronze-Gehäuse (43 mm Durchmesser und 13.3 mm Bauhöhe), sondern auch über ein von Hand gebürstetes Zifferblatt: „Each has been constructed from brass, with an artisan’s hand delicately applying a series of distressed markings to ensure all possess their own distinctive character.“

Im Innern kommt ein Chronometer-zertifiziertes SW200-1 mit rund 38 Stunden Gangreserve zum Einsatz. Die Uhr ist wahlweise mit einem von drei Bändern verfügbar (Textil, Leder und „distressed“ Leder, 22 mm Bandanstossbreite), Ungeduldige können zwischen einem regulären Bronzegehäuse („Raw“) und einem bereits gealterten Finish entscheiden. Hier abgebildet ist die Version mit regulärem Bronze-Gehäuse und schwarzem Textilband (mit Leder unterlegt). Der Gehäuseboden ist aus Edelstahl (inkl. individueller Nummer), die Schliesse aus Bronze und das Inlay aus Keramik. Preislich liegt das neue Modell bei CHF 1’120.00 und sollte bereits verfügbar sein.

Bilder (Grossansicht nach Klick):

Interessant ist, dass Christopher Ward bei der Verpackung und bei den Bändern qualitativ nochmals zugelegt hat. Das Zifferblatt-Finish mag für Puristen ungewöhnlich sein, passt aber gut zum Gehäuse, das damit gleich doppelt ideal für Individualisten ist.

Zur durchwegs erfreulichen Verarbeitungsqualität wurde hier und hier bereits ausführlich geschrieben, für mich an der Uhr besonders spannend ist das Preisschild von CHF 1’120.00 – denn damit wird das für manch Sammler eher als „Experiment“ betrachtete Thema Bronze definitiv erschwinglich (oder weniger risikoreich), und der Lieferumfang lässt bei diesem Preis kaum Wünsche offen.

Bei Marken mit entsprechender Kollektion übernimmt die Taucheruhr gerne und oft die Rolle des Volumengeschäfts. Entsprechend logisch ist es also, wenn eine Uhrenmarke mit eindeutig maritimen Wurzeln das Segment mit Produkten belebt, die diese Rolle auch übernehmen können. Ulysse Nardin wählte dazu die 2018 vorgestellte Diver Chronometer, verkleinerte aber unter anderem das Gehäuse von 44 auf 42 mm und setzt beim Antrieb auf ein SW 300, um mit Preisen ab CHF 5’800.00 neue Kunden an die Marke heranzuführen. Einerseits ein überraschender Schritt, berücksichtigt man das Inhouse-Kaliber 118 und die Erfahrung mit Chronometern, andrerseits ein konsequenter Weg, um Umsätze anzukurbeln.

Der Diver Chronometer von Ulysse Nardin mit 42 mm Gehäuse und blauem Zifferblatt

Der Diver Chronometer von Ulysse Nardin mit 42 mm Gehäuse und blauem Zifferblatt

Die Wasserdichtheit liegt bei 300 Meter, das Design ist frisch und aufgeräumt, auch wenn die Funktion als Taucheruhr mit der Null bei 12 Uhr und dem (durchaus kreativen) Zifferblatt-Text nicht ganz konsequent ist: „Die GPS-Koordinaten von Le Locle – seit 1846 die Heimatstadt der Manufaktur – zieren das Zifferblatt.“

Die neue Diver Chronometer Kollektion von Ulysse Nardin mit 42 mm Gehäuse und drei von insgesamt vier verfügbaren Bandoptionen.
Die neue Diver Chronometer Kollektion von Ulysse Nardin mit 42 mm Gehäuse und drei von insgesamt vier verfügbaren Bandoptionen.

Die Kollektion umfasst vorerst drei Modelle: Eine Version mit blauem Zifferblatt (Ref. 8163-175), eine mit schwarzem Zifferblatt (Ref. 8163-175/92), nebst Textilband auch mit Leder-, Mesh- und Stahlband erhältlich, und ein limitiertes Modell „Blue Shark“ (Ref. 8163-175LE/93-BLUESHARK) mit blauem Gehäuse (nicht abgebildet). Copyright Bilder: Ulysse Nardin 

Hands-On: Certina DS PH200M

Seit Oktober ist endlich auch Certinas Neuauflage der DS PH200M aus 1967 im Handel erhältlich.

Certina DS PH200M aus 1967

Die auf knapp 43 mm angewachsene Uhr ist wie das Original (siehe oben) bis 200 Meter wasserdicht, im Lieferumfang sind zwei Bänder enthalten. Definitiv neu ist das Innenleben: Certina bezieht für die Uhr das Powermatic 80 von ETA, damit steigt die Gangreserve auf angenehme 80 Stunden bei Vollaufzug. Abstriche gibt’s dafür beim Glas (Hesalit) und bei der Drehringeinlage (Alu). Preislich gibt’s den Tauchgang in die Vergangenheit für CHF 695.00. Bilder:

Die Online-Auktionsparte von Christie’s hat derzeit eine Seamaster Professional 1000 (Ref. ST 166.093) im Angebot (noch bis 10. Dezember 2018), die gemäss Stammbuchauszug von Omega zeitlich sehr genau einzuordnen ist: „the production of this watch as a Prototype produced June 17, 1975“.

Damit erklärt sich auch der Zustand, die Krone bei 3 Uhr und die zusätzliche Nummer auf der Unterseite des Einschalengehäuses. Lot 7 hat einen Startpreis von $6’000.00 und wird auf $8’000.00 bis $12’000.00 geschätzt.

Update (12.12.2018): Der Zuschlag erfolgte schlussendlich bei $10’625.00

Im Vergleich zur regulären Turtle von Seiko ist die „Special Edition“ SRPC91 mit einer beschichteten Krone und Lünette ausgestattet; das blau-schwarze Zifferblatt ist zudem mit einer Musterung ausgestattet, die an die Unterseite von Blauwalen erinnern soll. Die 45 mm grosse Uhr wird von einem 4R36 angetrieben, das Gehäuse bleibt bis 200 Meter wasserdicht. Bilder:

Offizieller Listenpreis ist $495.00

Die deutsche Uhrenmarke H2O und Oceanictime feiern den 10jährigen Geburtstag des Blogs mit einer Special Edition der Kalmar II: Die „Oceanictime 10 Miles“ kommt mit einer zertifizierten Wasserdichtheit von bis zu 25’600 Metern, was mehr als das Doppelte der aktuell tiefsten Stelle des Meeres bedeutet.

Lex Martine: „We were not expecting the [second, thicker] crystal to perform so well, so [we] had prepared a second watch fitted with a thicker, 10.50 mm crystal which surpassed the 8.25 mm crystal only by 32 bar. It was finally destroyed at 2’562 bar, the equivalent of 25’620 m of water-resistance.“

Das Titangehäuse misst 44 mm Durchmesser und 25,1 mm in der Höhe (mit 10,5 mm Saphirglas), drei Zifferblattversionen sind verfügbar, die Preise starten bei 1’500 Euro, zwei Saphirgläser und DLC stehen ebenfalls zur Wahl. Als Werk kommt ein ETA 2892 (top grade) zum Einsatz, Auslieferung erfolgt ab Januar 2019.

Alle Infos: Link

Copyright Bilder: H2O

Seit ein paar Wochen ist zumindest die unlimitierte Re-Edition der in Basel vorgestellten Snorkel endlich in den Läden verfügbar, und damit wird auch ein Hands-On mit einem Serienmodell möglich: Insgesamt ist auch der zweite Eindruck erfreulich, das Band klappert etwas, die Schliesse ist sehr einfach, trifft aber die Haptik des Originals ganz gut. Etwas unschön, oder zumindest gewöhnungsbedürftig: Die Verbindungsstellung des aufgesetzten Logos sind je nach Lichteinfall/Blickwinkel etwas stark sichtbar:

Ansonsten gibt’s mit der Ref. 98B320 für $795.00 eine 44 mm grosse und 15 mm hohe Uhr mit 200 Meter Wasserdichtheit, die von einem Miyota 821D ohne Sekundenstopp angetrieben wird. Mehr Infos.

Christopher Wards jüngste Version der Trident (siehe Review hier) kommt nicht nur mit einem Bronze-Gehäuse, sondern auch mit einem manuell gealterten Zifferblatt aus Messing. Der Gehäuseboden der 43 mm grossen und bis 600 m wasserdichten „C60 Trident Bronze Ombré COSC Limited Edition“ ist aus Edelstahl, das Lünetten-Inlay aus Keramik.

Angetrieben wird die Uhr von einem als Chronometer zertifizerten Sellita SW200-1 mit 38 Stunden Gangreserve. Interessenten können zwischen zwei Gehäuse-Finishs wählen, einem neuen Bronze-Gehäuse ohne Patina (oben links), oder einem Gehäuse, das bereits etwas dunkler geworden ist (rechts). Preislich liegt die Uhr im Direktvertrieb bei £ 995.00 oder CHF 1’120.00, vier Bänder stehen zur Auswahl (abgebildet hier ist das Textilband).

Interessant an der Uhr ist einerseits, dass der Einstieg in die Welt der nach wie vor ungemein populären Taucheruhren mit Bronze-Gehäuse hier etwas weniger teuer ist. Das gealterte Zifferblatt und Gehäuse andrerseits (ähnlich bspw. zur Cronometro Tipo CP 2 Flyback von Zenith) ist für Puristen sicher gewöhnungsbedürftig, sieht aber optisch spannend aus. Und während man sich bei Jeans (Stichwort „stone washed“) schon dran gewöhnt hat, dürfte es bei Uhren sicher noch etwas dauern, bis der modische Einfluss sich auch auf breiter Basis durchsetzen wird. Unklar bleibt, ob es sich um insgesamt 300 Stück, oder 300 Stück pro Version handelt.

Copyright Bilder: Christopher Ward

An der vierten Ausgabe der WatchTime New York (26. und 27. Oktober 2018) gab’s mit Ausstellern wie Grand Seiko und Bell & Ross zwar etwas weniger Taucheruhren als in den Jahren davor zu sehen, aber dank Blancpain dafür gleich auch ein paar einmalige Stücke aus der Vergangenheit des Unternehmens. Ein paar Eindrücke:

Der Anlass selbst brachte über 1’400 Besucher und 35 Marken unter einem Dach zusammen.

Die auf 1’500 Exemplare limitierte SLA025J1 hat sich gestern Abend am 18. Grand Prix d’Horlogerie de Genève (GPHG) durchsetzen können. Seikos 300 Meter wasserdichte Taucheruhr mit Hi-Beat-Kaliber gewann in der Kategorie Sport gegen den Visionnaire Chronograph von Fabergé, die 1858 Taschenuhr von Montblanc, die Monaco Gulf von TAG Heuer, die neue Marine Diver Chronometer von Ulysse Nardin und die Pilot Cronometro Tipo CP-2 Flyback von Zenith:

Seiko gewinnt am 18. GPHG in der Kategorie Sport

Insgesamt hatten es heuer nur zwei Taucheruhren auf die Shortlist geschafft, insofern ist das Resultat gleich mehrfach beeindruckend.

Alle Gewinner:

Aiguille d’Or (Grand Prix): Bovet Récital 22 Grand Récital
Petit Aiguille: Habring2 Doppel-Felix
Challenge Watch: Nomos Glashütte Tangente Neomatik 41 Update
Revival: Vacheron Constantin Historiques Triple calendrier 1942
Audacity: Konstantin Chaykin Clown
Innovation: Krayon Everywhere Horizon
Special Jury Prize: Jean-Claude Biver

Ladies‘ Watches: Chanel Boy-friend Skeleton
Ladies‘ Complicated Watches: Van Cleef & Arpels Lady Arpels Planétarium
Men’s Watches: Akrivia Chronomètre Contemporain
Men’s Complicated Watches: Laurent Ferrier Galet Annual Calendar School Piece
Chronograph Watches: Singer Reimagined Singer Track 1 Hong King Edition
Chronometry Watches: De Bethune DB25 Starry Varius Chronomètre Tourbillon
Exceptional Mechanical Watches: Greubel Forsey Grande Sonnerie
Sports Watches: Seiko Prospex 1968 Diver
Jewellry Watches: Van Cleef & Arpels Secret de Coccinelle
Artistic Watches: Hermès Arceau Robe du soir

Eine weitere Überraschung des Abends: mit einer Rekordzahl von 5 Uhren auf der Shortlist (Serpenti High Jewellery, Octo Finissimo Minute Repeater Carbon, Octo Finissimo Tourbillon Automatic, Diva Finissima Minute Repeater und Lucea Tubogas Skeleton) wurde heuer kein einziger Preis an Bulgari vergeben. 2017 waren es noch deren zwei.

Die Teilnahme am GPHG ist für alle Uhrenmarken möglich, verlangt aber nach einer Anmeldung und kostenpflichtiger Einreichung einer Uhr. Marken wie Rolex, Patek oder die Mehrheit der Swatch Group reichen nicht ein.

Die GPHG Ausstellung im MAH in Genf

Die nominierten Uhren können noch bis am 14. November im Musée d’Art et d’Histoire (MAH) in Genf besichtigt werden.

Links: GPHGSeiko 1968 Diver

Anfangs Jahr überraschte Angelus mit einer Taucheruhr mit innenliegender Lünette und fliegendem Tourbillon. Die Kombination „Diver und Tourbillon“ in einem bis 300 Meter wasserdichten und 45 mm grossen Titangehäuse (mit Heliumventil bei 9 Uhr) ist grundsätzlich natürlich nicht die naheliegendste, nichtsdestotrotz wirkt die U50 Diver Tourbillon überraschend gut am Handgelenk. Darüber hinaus handelt es sich bei der Uhr um die erste Taucheruhr der 2015 reanimierten Traditionsmarke (die heute zur Citizen Gruppe gehört). Bilder:

Die rastende, innenliegende Lünette wird mit der Krone bei 2 Uhr bedient. Im Innern arbeitet das skelettierte A-300 Inhouse-Kaliber von Angelus, der Preis der auf 25 Stück limitierten Uhr liegt bei CHF 29’700.00