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Der in Hölstein ansässige Uhrenhersteller Oris hat für das deutsche Uhrenportal Watchtime.net eine Kleinstserie der 2013 lancierten Aquis mit integriertem Tiefenmesser aufgelegt.

Im Vergleich zu den zwischenzeitlich verfügbaren zwei Versionen des Dreizeiger-Serienmodells (Ref. 01 733 7675 4154 und die 2015 lancierte Ref. 01 733 7675 4754 mit DLC) kommen die 50 einzeln nummerierten Uhren der hier gezeigten Sonderedition mit einem tiefblauen Zifferblatt mit Sonnenschliff und oranger Beschriftung sowie einem passenden orangen Kautschukband (nicht abgebildet) anstelle der regulären schwarz-gelben Kombination:

Links: Ref. 01 733 7675 4154 mit Keramik-Lünette, rechts die CHF 250.00 teurere Ref. 01 733 7675 4754 mit DLC und Wolfram-Lünette.

Im Lieferumfang enthalten (und wie gewohnt umfangreich für Oris) sind u.a. das abgebildete, massive Metallarmband mit integrierter Verlängerung, zahlreiche Ersatzteile und Werkzeug – allesamt staubsicher eingepackt in einer schwarzen Peli-Box:

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Im Innern des 46 mm grossen, bis 500 Meter wasserdichten Edelstahlgehäuses tickt ein Oris Kal. 733 (Basis ist das Sellita SW 200-1 mit rund 38 Stunden Gangreserve), die schwarze, einseitig rastende Lünette ist mit einer Keramik-Einlage bestückt.

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Damit zum Hauptmerkmal der Uhr: Der im Sinne von Boyle-Mariotte umgesetzte Tiefenmesser geht bis 100 (britisch englische) Meter, die Anzeige übernimmt dabei das Wasser gleich selbst; beim Abtauchen dringt nämlich selbiges automatisch durch die Öffnung bei 12 Uhr in einen dafür vorgesehenen Kanal im Saphirglas ein, die eingeschlossene Luft wird komprimiert und die Grenze zwischen den beiden Elementen zeigt im Gegenuhrzeigersinn optisch die aktuelle Tiefe an (was auch die zunehmend engeren Abstände auf der Skala erklärt). Im Vergleich zu den wenigen, momentan verfügbaren mechanischen Uhren anderer Hersteller mit Tiefenmesser (i.d.R. aufwändiger konstruiert), konnte Oris so eine clevere und preislich entsprechend attraktive Lösung patentieren und umsetzen, auch wenn Taucher deshalb den Tauchcomputer kaum zu Hause lassen werden.

Verfügbar ist die Uhr ausschliesslich im Online-Shop von Watchtime.net zum Preis von EUR 2’980.00 (zum Vergleich: der Listenpreis für das unlimitierte Basismodell startet aktuell bei CHF 3’050.00, was direkt umgerechnet rund EUR 2’860.00 entsprechen würde, somit bewegt sich die limitierte Version preislich im selben Rahmen).

Und damit zum derzeit einzig erkennbaren Haken: Wer seine Wohn- resp. Lieferadresse nicht in Deutschland hat, müsste bei Interesse wohl erst Kontakt mit Watchtime.net aufnehmen, da die Uhr offiziell nur in Deutschland verfügbar ist. Dafür könnte man dann aber auch gleich in Erfahrung bringen, ob eine der Wunschnummern irgendwo zwischen 2 und 50 überhaupt noch frei ist.

Ansonsten ist auch diese Aquis Depth Gauge weiterhin eine unverändert spannende Uhr mit einer interessanten und bezahlbaren Komplikation fürs Wasser, die’s in dieser Form gerade 50 mal gibt. Und dank zweier Bänder dürfte auch der proprietäre Bandanstoss nicht ganz so stark ins Gewicht fallen – ein z.B. schwarzes Ersatz-Kautschukband könnte aber definitiv keine unvernünftige Zusatzanschaffung sein. Weitere Impressionen (Grossansicht nach Klick):

Mehr Infos zur Uhr gibt’s u.a. hier. Bestellt werden kann die Uhr hier (aus Deutschland).

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Vom 16. bis 20. Januar fand in Genf der 27. Salon International de la haute horlogerie (SIHH) statt, wie gewohnt mit vergleichsweise wenigen, dafür unübersehbaren Taucheruhren. Eine Auswahl:

Audemars Piguet: Nachdem der Chrono im letzten Jahr mit bunten Zifferblättern lanciert worden war, wurden 2017 nun auch die Royal Oak Offshore Diver Dreizeigermodelle farblich erweitert: Grün, Orange, Gelb, Blau und Weiss wären damit zusätzlich erhältlich:

Die Clifton Club von Baume & Mercier ist mit 100 Meter Wasserdichtheit nicht unbedingt als Taucheruhr zu bezeichnen, kommt aber zumindest optisch so daher. Im Innern der 42 mm grossen Uhr tickt ein SW200, bei den Farben stehen weiss (links), schwarz (Mitte) und blau (nicht abgebildet) zur Verfügung, eine DLC-Variante (rechts) rundet das Angebot ab.

Den ungewöhnlichsten Kandidaten gab’s heuer bei MB&F zu sehen: die Aquapod ist punkto Wasserdichtheit noch weniger als Taucheruhr zu bezeichnen, bringt aber einen bislang ungesehenen Look mit zentralem Tourbillon und sphärischem Glas in die Sparte:

Bei Panerai wurde nebst den America’s Cup Editionen und den 42 mm „kleinen“ Submersible Modellen u.a. auch eine neue Bronze (links) und Amagnetic (rechts) gezeigt, mit der BMG (Bulk Metallic Glass) gibt’s zudem ein neues Gehäusematerial (Mitte) bei der Marke:

Bei Parmigiani gab’s mit der Pershing Tourbillon die vermutlich teuerste Taucheruhr zu sehen:

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Und die Retro-Taucheruhr von Ulysse Nardin hatten wir ja schon vorgestellt:

 

 

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Am diesjährigen SIHH zählt Ulysse Nardin für mich zu einem der erfreulichsten Kandidaten. Die präsentierte Kollektion an Neuheiten ist nicht nur optisch als Good News zu bezeichnen und als ebenso starkes wie positives Signal zu werten, wohin sich die Traditionsmarke bewegt.

Zur ausgestellten Vintage-inspirierten Taucheruhr (siehe Vorgänger von 1964 weiter unten) gibt es derzeit noch etwas wenig offizielle Info, aber ab April sollte die Uhr zu einem Listenpreis von CHF 9’600.- erhältlich sein. Das Modell mit der Ref. 3202-950 trägt den Namen Le Locle, kommt mit 42 mm grossem Stahlgehäuse, 100 Meter Wasserdichtheit und Kaliber UN-320 mit kleiner Sekunde. Bilder:

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Nachdem wir kürzlich Gelegenheit hatten, die No Limit von Vintage VDB näher unter die Lupe zu nehmen, steht bereits das nächste Serienprojekt der Marke aus Erfurt am Start: die 46 mm grosse 2016er Ausgabe kommt in drei Versionen, in der Mitte Edelstahl (60 Stück, 1’290 Euro), links Edelstahl mit PVD (30 Stück, 1’590 Euro) und rechts Bronze (30 Stück, 2’290 Euro), alle auf Basis ETA 2824-2. Das heuer kissenförmige Gehäuse ist wasserdicht bis 300 Meter, beim Glas kommt Saphir zum Einsatz.

Interessant sind einerseits die angebotenen Farkombinationen (olive bei Bronze, braun bei Edelstahl, schwarz bei PVD) und die dankenswerterweise schwarze Datumsscheibe, andrerseits scheint das Marken-Logo im Vergleich zu den Vorgängern kleiner geworden zu sein. Aus funktionaler Sicht sind die beiden Zeiger für Stunde und Minute allenfalls etwas zu ähnlich, dafür ist ein (im Falle der Edelstahlvariante) Preis von 1’290 Euro für eine auf 60 Exemplare limitierte Uhr dieser Kategorie definitiv verlockend, sich vielleicht doch noch eine Spezialität aus Thüringen unter den Weihnachtsbaum zu legen. Mehr Bilder und Infos:

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Oris hat seine populäre Sixty-Five Taucheruhr mittlerweile auf eine stattliche Anzahl Varianten ausgeweitet: die 40 mm-Gehäuseversion (erkennbar am Datumsfenster bei 6 Uhr) kommt nach schwarz und grau-blau (siehe Review hier) nun auch mit einem metallic-blauen Zifferblatt.

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Copyright: Oris

Die 2016 vorgestellte, 42 mm grosse Version (erkennbar am Datumsfenster bei 3 Uhr) nach dem blau-schwarzem alternativ mit einem grünem Zifferblatt.

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Und wem das immer noch nicht reicht: pünktlich zum Weihnachtsgeschäft stellt die Marke nun auch noch eine silberfarbene Option vor, die hervorragend zur Ära des Orignals passt. Das Modell auf Basis SW 200-1 ist mit verschiedenen Bandversionen ab 1‘900 CHF im erhältlich, die Variante mit genietetem Stahlband kostet 2’100 CHF.

Berücksichtigt man die unterschiedlichen Bänder und die limitierten Bronze-Uhr, schafft es das Modell nunmehr auf 25 Versionen. Oder mit anderen Worten: eigentlich wäre damit ein Adventskalender möglich, nachdem es praktisch unmöglich ist, einen Favoriten zu küren…

 

Review: Vintage VDB No Limit >>

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Unser Covergirl des Monats könnte kaum maskuliner ausgefallen sein: die 2015 vorgestellte „No Limit“ der Erfurter Marke „Vintage VDB“ (siehe auch den Bericht vom Besuch im Jahr 2013) bringt stattliche 46 mm Durchmesser mit. Und gibt’s in dieser Version nur 40 mal. Alle weiteren Details nach dem Link: Vintage VDB No Limit Review

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Seit zehn Jahren bietet Wempe die Zeitmeister-Uhrenlinie an, seit 2013 gehören dazu bekanntlich auch ein paar Taucheruhren (siehe frühere Beiträge hier und hier). Zum Jubiläum der Linie gibt’s nun einen auf 100 Stück limitierten Sport Taucher Chrono mit schwarzer DLC-Beschichtung (Ref. WM690004).

Die 45 mm grosse Uhr ist bis 300 Meter wasserdicht, als Antrieb kommt vermutlich wie beim regulären Modell das SW500 zum Einsatz (dankenswerterweise mit schwarzer Datumsscheibe), vereinzelt wird aber auch das Valjoux 7750 erwähnt. Der Listenpreis liegt knapp unter 4’000 Euro.

Besonders gelungen: Der Kontrast zwischen dem matten Gehäuse und der glänzenden Keramik-Einlage der Lünette.

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Eine der zweifelsohne auffälligeren Versionen innerhalb der wiederbelebten „Turtle-Kollektion“ von Seiko (siehe auch Beitrag hier) ist zweifelsohne die für die Professional Association of Diving Instructors (PADI) aufgelegte Sonderedition mit blauem Zifferblatt und zweifarbiger Lünette; umgangssprachlich gerne als Pepsi-Ausführung bezeichnet.

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Das 45 mm grosse Modell, eines von derzeit* zwei PADI-Modellen, wurde im März angekündigt, an der Baselworld erstmals in Natura gezeigt und liegt seit ein paar Wochen endlich beim Fachhandel.

Der offizielle Listenpreis beträgt 525.00 Dollar, resp. gemäss Hersteller 430.00 Euro mit dem gezeigten Stahlband (das ebenfalls abgebildete Textilband gehört nicht zum Lieferumfang und stammt auch nicht von Seiko).

Die 200 Meter wasserdichte Taucheruhr wird vom In-House-Kaliber 4R36 angetrieben (21’600 Halbschwingungen/h, rund 41 Stunden Gangreserve, Sekundenstopp und zweisprachige Tages- und Datumsanzeige – schwarz für Wochentage, blau und rot fürs Wochenende). Das Glas ist wie gewohnt aus Hardlex.

Weitere Bilder (Grossansicht nach Klick):

Interessanterweise hat Seiko das Kunststück geschafft, das gesamte Zifferblatt in der Vertikalen zu bedrucken und dabei gleich drei Logos und mindestens nochmals so viele Schriftarten unterzubringen. Wem das zuviel wird: die restlichen Modelle sind in der Beziehung etwas ruhiger.

* mit der SBBn039 zeichnet sich bereits eine dritte Uhr ab.

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Während ein Grossteil der Geschichte (und auch Bewertung der Reihe) bereits im 2014 erschienen Artikel zur Pelagos von Tudor enthalten ist, war u.a. das Upgrade zum MT5602 Kaliber im 2016 mehr als Grund genug, nun auch der Retro-Taucheruhr Heritage Black Bay von Tudor noch eine eigene Seite zu widmen.

Zur Chronologie und Vorstellung der Black Bay geht’s hier lang: Link

Review: UTS Diver 1000 V2

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Bislang ist die Marke aus München hier ja zugegebenermassen etwas zu kurz gekommen, mit der UTS Diver 1000 V2 mit blauem Zifferblatt konnte aber die Bilddatenbank gleich um ein paar mehr als gefällige Impressionen angereichert werden: fotogen ist sie ja schon mal. Alles Weitere nach dem Link: Zur Vorstellung der Uhr geht’s hier lang.

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Die beiden Neuheiten (blau: Ref. 7770.41.89.1718 und schwarz: Ref. 7770.41.49.1382) sind im Rahmen der Baselworld-Berichterstattung ja schon mal näher vorgestellt worden (siehe Beitrag hier), jetzt gibt’s noch ein paar anständigere Bilder der (Vorserien-)Version mit schwarzem Zifferblatt (Bild-Galerie am Schluss):

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Interessanterweise konnte ich mich mit der 2015 lancierten Dreizeigeruhr der Reihe (siehe Beitrag hier) bislang nicht wirklich anfreunden, der Unterschied zum Original ist mir einfach zu gross. Die dem neuen Design sehr stark angelehnte Chronographen-Version hingegen stimmt u.a. von den Proportionen her mehr, das Innenleben (Kaliber 3916A mit Flyback, Säulenrad, 28.800 Halbschwingungen pro Stunde und rund 60 Stunden Gangreserve) ist ebenfalls überzeugender.

Der Gehäusedurchmesser des Super KonTiki Chronographen beträgt stattliche 45 mm, die -höhe 16 mm. Die bis 200 Meter wasserdichte Uhr gibt’s entweder mit Kautschuk (USD 4’700.00) mit einer massiven Dornschliesse (das schwarze Band ist interessanterweise etwas weicher als das blaue), oder mit einem Mesh-Band (USD 4’900.00) mit graden Bandanstössen. Unklar ist, ob es sich bei einer der beiden Farbvarianten allenfalls um eine limitierte Edition handelt. Die einseitig rastende Lünette (120 Klicks) ist mit einer Aluminium-Einlage bestückt, die Krone verschraubt.

Eterna_KonTiki_Chronograph_Blue_Dial_Baselworld_2016Unerwartet: Während die blaue Variante von Beginn weg heimlicher Favorit war, täte sich zwischenzeitlich dann doch die klassischere, schwarze Option durchsetzen, und aufgrund der geraden Bandanstösse wäre eher das Kautschukband im Rennen.

Optisch interessant ist die transparent Schicht über der dem Eterna-Logo auf der Krone (siehe Bild), obschon deren Kratzfestigkeit eventuell noch optimiert werden könnte. Ebenfalls Optimierungspotential gibt’s punkto Sichtbarkeit im Dunkeln beim Leuchtdreieck bei 12 Uhr. Ansonsten: Daumen hoch.

Impressionen (Grossansicht nach Klick):

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Letztes Jahr präsentierte Bulgari an der Baselworld eine überarbeitete Version der Diagono Scuba (siehe Beitrag hier) – ein Taucheruhren-Modell, das seit 1994 im Sortiment der italienischen Marke geführt wird und kurzzeitig sogar als 2’000-Meter-Version verfügbar war (2003).

Bulgari_Diagono_Scuba_Blue_Dial_Boutique_NYC_2016

Dieses Jahr folgt nun eine dritte, blaue Zifferblatt-Variante, die rechtzeitig zum (immerhin meteorologischen) Sommeranfangbereits vereinzelt auch schon im Fachhandel aufgetaucht ist. (Copyright Bild: Bulgari)

diveintowatches.com hatte bereits Gelegenheit, das sportlich-elegante Modell kurz vor die Linse zu nehmen.

Wie ihre Schwestermodelle kommt die – im Vergleich zum thematischen Einsatzweck – fast schon zurückhaltend gestaltete Dreizeigeruhr mit dem Inhouse-Werk BVL 191 mit Genfer Streifen und rund 42 Stunden Gangreserve; das Kaliber selbst wurde 2013 eingeführt und wird bei Bulgari in La Chaux-de-Fonds gefertigt. Die schwarze Datumsscheibe fällt in Real-Life überraschenderweise nicht wirklich auf.

Die Wasserdichtheit des dreiteiligen Gehäuses liegt bei 300 Meter, der Gehäusedurchmesser beträgt 41 mm. Bei den Bändern ist wahlweise ein farblich passendes Kautschukband mit Dornschliesse (Ref. 102504 DP41C3SVSD), oder ein Stahlband mit Faltschliesse erhältlich (Ref. 102586 DP41C3SSSD). – Aufgrund der integrierten Bandanstösse und dem unverkennbaren, respektive Bulgari-typischen Design dürfte sich die Konfiguration mit dem 550 Dollar teureren Stahlband als zu bevorzugende Option entpuppen, das Kautschukband dafür als ideale Ergänzung für den Strand. Beide passen sowohl zum Anzug wie auch zu Badeshorts, was die Bulgari Diagono Scuba zu einer mehr als als attraktiven Alternative zur ebenfalls seit 2016 in blau erhältlichen Cartier Calibre de Diver werden lässt.

Erstes Fazit: Das dunkle Blau ist hervorragend getroffen und hebt sich wunderbar vom gebürsteten Edelstahlgehäuse ab. Wer sich also etwas Italianità gönnen möchte, kriegt hier ein mehr als attraktiv verpacktes Inhouse-Kaliber einer entsprechend hochstehenden Marke mit eigenständigem Design; einziger Wermutstropfen: die Bandauswahl ist naturgemäss etwas eingeschränkt. Preislich geht’s bei USD 6’550.00 los.

Impressionen (Grossansicht nach Klick):

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Für die Kollegen der deutschsprachigen Watchtime.net durfte ich nach dem Auftritt vom letzten Jahr wieder ein Baselworld-Fazit ziehen und bin dabei unbewusst etwas Chronographen-lastig geworden:

Aufgrund des grösseren  Themengebiets ist die Taucheruhrenfraktion dabei logischerweise etwas zu kurz gekommen. Aber dafür hatten wir ja zum Glück diesen Beitrag.

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Anfangs 2016 präsentierte die englische Marke Christopher Ward zusätzliche Versionen seines Bestsellers „Trident“ (siehe dazu auch die Review der GMT-Version hier), darunter erstmals einen Chronographen und – angesichts dessen tendenziell vielleicht etwas untergegangen – auch ein Dreizeiger-Modell in Titan, das im Vergleich zum regulären Stahlmodell um über einen Viertel leichter ausgefallen ist (Gehäuse: 75 Gramm versus 108 Gramm). Den Unterschied spürt man also definitiv am Handgelenk.

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Die einseitig rastende Lünette wurde mit einer schwarzen Keramik-Einlage bestückt, der Drehring und auch der Gehäuseboden mit einer DL-Beschichtung farblich abgedunkelt. Damit präsentieren sich Rück- und Vorderseite der Uhr je nach Lichteinfall (siehe Bild-Gallerie unten) von dunkel bis sehr schwarz – wer also ein Maximum an Ablesbarkeit bei seiner Uhr verlangt, sollte sich eventuell nach einer anderen Trident-Version umsehen – zum Beispiel nach der ganz geschwärzten Titan-Version mit weisser Leuchtmasse, wer dennoch nicht auf Titan verzichten will.

Christopher_Ward_Trident_Pro_600_Ti_Lume_2016Klarer wird’s bei Nacht: Zeiger, Indexe und Inlay sind mit blauer Superluminova bestückt worden:

Tagsüber sorgt die Kombination aus grau-bräunlichem Titan und schwarzen Elementen definitiv zu einer eher ungewohnten, moderneren Interpretation, und damit auch zu mehr optischer Eigenständigkeit.

Objektiv bietet Titan ein besseres Verhalten im Umgang mit Salzwasser, ist etwas hautverträglicher und gerade in der hier gezeigten mattierten Umsetzung auch etwas weniger auffällig. Träger von nicht minder hochwertigen Edelstahluhren haben dafür etwas mehr Gewicht am Handgelenk, eine klarer zuweisbare Farbgebung, etwas einfachere Aufarbeitungsmöglichkeiten und ebenfalls eher selten Probleme im Salzwasser – zumindest was das Gehäusematerial betrifft. Christopher Ward hat übrigens auf das etwas weniger harte Titan Grade 2 gesetzt, der Preisunterschied fällt mit rund 200 Dollar Aufpreis zum Stahlmodell aus. Oder etwas salopp formuliert: ein Viertel weniger Gewicht kostet einen Viertel mehr.

Der Tragekomfort ist erwartungsgemäss gut, und wer auf das für einen Aufpreis von 300 Dollar erhältliche Titanband mit Faltschliesse verzichten kann, kriegt die C60 Trident  Titanium Pro 600 ab $1’030.00 im Direktvertrieb. Als Antrieb kommt entweder ein SW200-1 oder ein ETA 2824-2 zum Einsatz, die Wasserdichtheit des 43 mm grossen Gehäuses liegt bei 600 Metern. Besonders erfreulich: die farblich passende Datumsscheibe.

Fazit: Christopher Ward bietet momentan sage und schreibe 110 unterschiedliche Versionen der Trident auf seiner Website an, 8 davon kommen nun erstmals mit Titan-Gehäuse. Erfreulich ist, dass man das Material zum Anlass genommen hat, eine im Vergleich zum Rest der Kollektion doch nochmals unterschiedliche Gestaltung zu wählen, es wird aber gleichzeitig auch klar, dass es zunehmend schwierig wird, in der Linie noch grundlegend Neues unterzubringen. Plus: so modern hat die sehr klassisch gestaltete Taucheruhr noch nicht gewirkt.

Wem also die bisherigen 102 Versionen tatsächlich noch nicht Grund genug geboten haben, sich das Modell näher anzusehen, dürfte hier eine spürbar leichtere und damit tendenziell noch bequemere Trident zu finden, die dafür nicht zu den Preisträgern gehört, wenn es um besonders kontrastreiche Zifferblattgestaltung geht.

Belohnt wird man dafür mit einer Uhr, die je nach Lichteinfall sehr unterschiedliche Züge zeigt.

Weitere Ansichten (Grossansicht nach Klick):

Technische Daten:

Hersteller und Modell: Christopher Ward C60 Trident  Titanium Pro 600
Referenz-Nummer: C60-43-TI-V1-TI (mit Titanband)
Gehäuse: 600 Meter wasserdichtes, mattiertes Titan-Gehäuse (Grad 2) mit Schraubboden und -krone; Drehring (120 Klicks) und Boden mit DLC, Lünetten-Einlage aus Keramik
Band: Titanband mit Faltschliesse, alternativ Leder- und Kautschukbänder erhältlich
Einführung: 2016
Dimensionen: Durchmesser 43 mm, Höhe 13,3 mm, Gewicht 75 Gramm (ohne Band), Bandanstossbreite 22 mm; Saphirglas 3,44 mm
Preis: Ab $1’030.00, wie abgebildet $1’370.00 (Stand 2016)

Doxa Sub 50th Anniversary

Vor rund 50 Jahren feierte die Sub von Doxa Premiere und sollte in der Version „Professional“ gar als erste Taucheruhr mit orangem Zifferblatt in die Geschichte eingehen.

Aus diesem Anlass lanciert Doxa voraussichtlich auf Oktober 2016 eine – dem Namenszusatz entlehnt – auf 300 Stück limitierte Sonderedition, die sich bedeutend näher am historischen Vorbild orientieren wird (siehe bspw. Vergleichsbild linke Spalte), als es bei den ab 2002 lancierten Re-Editionen bislang der Fall gewesen ist.

diveintowatches.com konnte den Prototypen* bereits jetzt etwas näher unter die Lupe nehmen:

Im Innern des 42 mm grossen Gehäuses tickt ein COSC-zertifiziertes 2824 von ETA, das Glas ist aus Saphir, die Krone verschraubt, und die satt sitzende Lünette kommt mit der typischen Skalierung in Fuss. Preislich wird die Uhr bei CHF 2’500.- liegen und vermutlich gegen Herbst erhältlich sein.

Erstes Fazit: Bislang die mit Abstand attraktivste Re-Edition der Sub, auch wenn die etwas massiveren und höher bauenden Modelle der jüngeren Vergangenheit natürlich ebenfalls ihren Charme haben/hatten.

 

*Prototyp bedeutet auch in diesem Fall, dass sich bis zur Serienproduktion noch ein paar Details ändern können, oder der Lieferumfang noch nicht ganz klar ist. Selbstverständlich können die Bilder als wegweisend gelten, aber halt eben nicht als ganz final. Wer sich schon jetzt für die Uhr interessiert, nimmt am besten direkt Kontakt mit Doxa auf.

TAG Heuer

Während den ersten Stunden auf der Messe sind unter anderem folgende Kandidaten aufgefallen (mehr in den nächsten Tagen):

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Nach der Oris Carl Brashear wird’s ab morgen auch bei Tudor Bronze zu sehen geben: Die Black Bay erhält eine weitere Variante, heuer mit Bronze-Gehäuse. Besonders erfreulich: im Innern des 200 Meter wasserdichten Gehäuses kommt mit dem MT5601 eine neue Variante des 2015 vorgestellten In-House Werks zum Einsatz:

Damit wächst der Durchmesser von 41 auf 43mm, und das braune Zifferblatt verfügt erstmals über aufgesetzte Ziffern bei 3, 6 und 9 Uhr. Weitere Impressionen (nicht von der Messe, Grossansicht nach Klick):

Eine neue Stahl- und PVD-Variante (im regulären Gehäuse) sind ebenfalls in der Pipeline, alle auf Basis der neuen Inhouse-Werksgeneration:

Tudor_Black_Bay_PVD_Front_Baselworld_2016

 

Eterna KonTiki Diver Chrono

In rund zwei Wochen startet in Basel bekanntlich die weltgrösste Messe für Uhren und Schmuck (17. bis 24. März 2016). Ein paar Neuheiten wurden bereits offiziell vorgestellt, andere inoffiziell geleakt und mittlerweile auch wieder entfernt.

Zu den erst genannten gehört Eternas neuer KonTiki Chronograph, der auf den Pressebildern vor allem in der blauen, limitierten Umsetzung schon recht zu überzeugen vermag. Das bis 200 Meter wasserdichte Gehäuse misst 45 mm, drin tickt das neue In-house Kaliber 3916A, die Gehäuseform orientiert sich am 2015 lancierten Dreizeiger-Modell.

Dazu aus der Pressemitteilung:

„Als erste Variante der KonTiki-Kollektion hat Eterna das Werk der neuen Super KonTiki mit einem Flyback-Chronographen ausgestattet […] dessen Bestandteile zu siebzig Prozent an Eternas Hauptfertigungsstandort in Grenchen hergestellt werden.“

Preislich geht’s bei CHF 4’600.- los.

Inwieweit sich die beiden Versionen tatsächlich unterscheiden (weisse versus schwarze Datumsscheibe, fehlender/zusätzlicher Stundenzähler beim Totalisator bei 3 Uhr zu sehen, Zifferblattaufdruck), wird sich vermutlich erst in Basel zeigen.

Mehr Informationen.

Tudor_City_New_York_2015

Der eine oder andere Leser wird sich in den vergangenen Tagen vielleicht gefragt haben, ob und wenn ja warum die Posting-Frequenz auf diveintowatches.com im Vergleich zu den Vormonaten etwas zurückgegangen ist. Sie ist es in der Tat.

Dies hat in erster Linie damit zu tun, dass sich mein Fokus kürzlich etwas verlagert hat: Während ich die letzten Jahre die Uhrenindustrie zwar immer gesamtheitlich betrachtet habe, mir dann aber sehr egoistisch halt doch meist nur die Dinger mit Drehring rausgepickt habe, drehe ich jetzt den Spiess um und werde für WatchTime bedeutend gesamtheitlicher tätig sein können. Mehr dazu in der passenden Pressemeldung.

Und es soll jetzt keiner sagen, ich hätte das nicht frühzeitig angekündigt :-)

„All choices lead you somewhere, bold choices take you where you are supposed to be“

Ok, war vielleicht etwas arg subtil verpackt.

Viel wichtiger aber: Selbstverständlich wird das nicht ganz spurlos an diveintowatches.com vorbeigehen, auch wenn ich wohl erst in den nächsten Monaten etwas besser einschätzen werde können, in welchem Masse.

Eines ist jedoch sicher: nachdem ich – angefangen beim Schuhkauf bis hin zu persönlichen Beziehungen – immer äusserst langfristig denke – was sich u.a. auch dadurch zeigt, dass es auf dieser Website mehrere Texte hat, die seit über 15 Jahren bestehen – dürfte eigentlich wenig Anlass zur Sorge bestehen.

Im Gegenteil, schliesslich gibt’s ab sofort mehr von mir drüben

Oris_Sixty_Five_Diver_Deauville_Bracelet_Book_2_Zermatt_2015

Wem das Kautschuk- oder Textilband der Sixty-Five Diver zu wenig Substanz bietet: alternativ gibt’s nun auch ein Stahlband (hier an der Deauville- und an der originalen Uhr aus 1965 zu sehen) für die Uhr.