Watchtime Düsseldorf: Die Diver

Die zweite Ausgabe der Watchtime Düsseldorf (29. bis 31. Oktober 2021) vereinte Marken wie Sinn, Oris, Formex oder Oris an der Rheinterrasse.

Vom 29. bis 31. Oktober 2021 fand in Düsseldorf die zweite Ausgabe der Uhrenmesse statt.

Dabei stellt die soeben lancierte Marinemaster von Fortis (40 oder 44 mm Durchmesser, ab €2’950.00) natürlich eine willkommene Foto-Op dar. Oris, Sinn und Formex waren wie gewohnt mit Vollsortiment angereist, dazu gab’s aber auch die Tiefsee Automatik von Vandaag (41,5 mm Durchmesser, €399.00) zu sehen, oder die neue Supersport von Circula (40 mm, ab €699.00), die von Enicar inspirierte Sherpa Ultradive und OPS (ab €5’800.00) sowie die Edelstahlversion der Tutima M2 Seven Seas (44 mm, €1’650.00).

Ein paar Eindrücke (Grossansicht nach Klick):

4 Kommentare

  1. Lieber Roger,

    gedacht habe ich mir das schon paarmal, jetzt schreibe ich es Dir einfach mal:

    Deine Berichte, auf die + über die ich mich immer wieder freue, sind meistens ziemlich sachlich informativ + das ist ja auch gut so.
    Trotzdem würde ich es toll finden, wenn Du noch öfter auch etwas über Deine persönlichen Eindrücke von den Uhren – in diesem Fall z.B. von der Ultradive und OPS von Sherpa, der M2 Seven Seas von Tutima, + der kommenden Marinemaster M-44 von Fortis – schreiben würdest.

    Liebe Grüße

    Prem Amido

    1. Lieber Prem,

      herzlichen Dank für Deine Treue und Dein Feedback.

      Die für mich entscheidende Messgrösse ist einzig und alleine die Zeit, die ich mit einer Uhr verbringen kann: kriege ich beispielsweise nur eine Pressemitteilung via E-Mail zugeschickt (was in Zeiten von Covid leider die Regel geworden ist), wäre es schlichtweg unseriös, bereits zu diesem Zeitpunkt gross meine eigene Meinung abzugeben (Regel Nummer 1: Urteile nie über eine Uhr, die Du nicht selber in der Hand gehalten hast). Auf der anderen Seite des Spektrums steht die Bereitstellung einer Testuhr durch den Hersteller, die ich dann ein paar Tage lang in aller Ruhe beäugen kann. Oder der Langzeittest über mehrere Jahre, was aber praktisch voraussetzt, dass man die Uhr selber besitzt (und somit sehr selten hier als Inhalt zum Einsatz kommt).

      In Düsseldorf lag meine Priorität vor allem darin, genau jene Uhren zu fotografieren, an die ich sonst nur schwer persönlich ran komme (die Fortis Marinemaster bspw. ist noch nicht ausgeliefert, Tutima in der Schweiz nur selten zu finden, mit Sherpa hatte ich vorher nur E-Mail Kontakt), somit habe ich zugegebenermassen nur sehr wenig Zeit damit verbracht, die Uhr in der Hand zu halten, dafür aber endlich eigene Hands-On Fotos im Kasten, was mir immer ein sehr wichtiges Anliegen ist (und ich damit dem Leser bereits einen Mehrwert zu den Pressefotos bieten kann).

      Kleines Beispiel: am Samstag hatte ich am Fortis-Stand die Marinemaster M-40 und M-44 schnell abfotografiert (man will ja den Messebetrieb nicht stören), am Sonntag musste ich mich nochmals vergewissern, dass die Lünette der M-44 tatsächlich beidseitig rastend drehbar ist und die Faltschliesse eine Feinverstellung hat – sieht man halt nicht durch den Auslöser. Denn, wie gesagt, es ging vor allem darum, möglichst alles zu fotografieren.

      Wenn Du Dich durch die Beiträge klickst, wirst Du relativ schnell sehen, dass es von gewissen Uhren gezwungenermassen eine neutrale News-Meldung gibt, später dann eine ausführliche Review dazu (deshalb gibt’s den News- und Review-Bereich). Bei anderen siehst Du wieder nur ein Foto von Draussen von der Auslage eines Konzessionärs, ergo halte ich mich meist mit meiner Meinung etwas zurück (ausser, ich kenne die Uhr schon von früher). Merken tut man’s meistens am Vorhandensein eines Lume Shots. Den kriege ich nie an einer Veranstaltung hin :-)

      In jedem Fall aber sehe ich mich schon nicht unbedingt als Influencer, davon gibt’s in der Branche schon genug. Mir ist es wichtiger, meinen Lesern möglichst viel Grundlage zu bieten, um selbst zu einer Meinung zu kommen.

      Von der Sherpa sollte es morgen einen etwas ausführlicheren Bericht geben. Da ich die Uhr tatsächlich nur etwa zwei Minuten in der Hand und 5 Minuten vor der Kamera hatte, halt logischerweise etwas nüchterner. Und vielleicht folgt in ein paar Wochen, Monaten oder Jahren noch eine Review, aber dazu muss ich dann schon mehr Zeit mit der Uhr verbracht haben.

      Herzliche Grüsse

      Roger

      1. Lieber Roger,

        Dankeschön für Deine wirklich prompte + ausführliche Antwort.

        Alles ist nachvollziehbar für mich. Es ist klar, dass Du vorrangig ein paar Fakten + Fotos liefern möchtest.
        Die Zeit, die Du als Fachmann + Fachjournalist(?) mit den vielen Uhren einzeln verbringen kannst, habe ich wohl bei Weitem überschätzt.

        Herzlichen Dank für Deine Mühen, für all die Infos in all den Jahren.

        Liebe Grüße + alles Gute

        Prem Amido

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