September 21, 2021

Hands-On: Carl F. Bucherer ScubaTec Black

Anfangs Jahr hatte Carl F. Bucherer eine überaus attraktive Umsetzung der Patravi Scubatec angekündigt, aufgrund COVID-19 dürfte die Uhr aber erst in den kommenden Wochen in den Fachhandel gelangen (während sich in Deutschland Läden seit Ende April wieder an den Normalbetrieb herantasten, muss sich die Schweiz noch bis 11. Mai 2020 gedulden). Diveintowatches.com hatte bereits Gelegenheit, die Uhr kurz vor die Kamera zu kriegen.

Die Scubatec Black kommt mit dem Schuppen-Muster des Ur-Modells von 2013.

Die Patravi Scubatec Black kommt wie die Black Manta Special Edition (Ref. 00.10632.28.33.99) mit einem geschwärzten Titangehäuse, das bis 500 Meter wasserdicht bleibt, verzichtet aber auf die zweifarbige Lünette und die beiden Mantas auf dem Zifferblatt.

Wie schon beim Ur-Modell aus dem Jahr 2013 setzt die Luzerner Marke beim Antrieb weiterhin auf das CFB 1950.1 (ETA 2824) mit COSC-Zertifizierung. Dafür sind das mehrteilige Gehäuse aus Titan, der Drehring und die massive Schliesse signifikant aufwändiger gefertigt als bei vergleichbaren Uhren, wodurch Interessenten mit einem Preis von €6’400.00 (und in der Schweiz vermutlich CHF 6’900.00) rechnen müssen. Ein Teil des Verkaufserlöses kommt wiederum dem Manta Trust zugute. Die restlichen Daten: 44,6 mm Durchmesser, 13,45 mm Höhe, Keramik-Inlay und ein integriertes Heliumventil auf der Gehäuseseite. Wahlweise steht ein aus recyceltem PET hergestelltes Textil- und das abgebildete Kautschukband zur Verfügung. Bilder (Gross-Ansicht nach Klick):

Fazit: Mit der ScubaTec Black hat Carl F. Bucherer die bislang ausgewogenste Version des Modells präsentiert. Wer sich für das weit verbreitete Werk begeistern kann und insbesondere die äufwändige Verarbeitung des Gehäuses zu schätzen weiss, kriegt mit der geschwärzten Scubatec eine attraktive Uhr mit viel Präsenz. Gleichsam ist der zu erwartende Listenpreis definitiv eine Ansage, auch wenn damit der Schutz von Manta-Rochen ermöglicht wird. Wünschenswert wäre in dieser Beziehung etwas mehr Transparenz, in welchem Umfang der Kauf einer Uhr die Organisation erfolgt.

Ein Kommentar

  1. Da legt man schon eine sehr selbstbewusste Preisvorstellung vor. Es ist ja nicht so, dass der Taucheruhrenmarkt unterbesetzt wäre, da ist die Konkurrenz schon erdrückend – und im Angebot gibt es da erstklassige Uhren mit Manufakturwerk und deutlich niedrigerem Preis. Ich sage nur: Pelagos.

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