Tissot: Seastar 1000 Chronograph

Tissot bringt dieses Jahr eine auf 1’000 Stück limitierte, mechanische Chrongraphen-Version der Seastar 1000 (Ref. T120.614.11.041.00.B1). Die Seastar 1000 Professional kommt – unübersehbar – mit einer ziemlich grossen zusätzlichen Krone bei 10 Uhr, die gemäss Pressetext als Heliumventil „über ein automatisches Öffnen“ einen möglichen Druckausgleich erlaubt. Clou an der patentierten Umsetzung: die Krone ist zeitgleich für die Arretierung der Lünette verantwortlich, das Ventil wurde mittig integriert. Wird die Krone gezogen (wie abgebildet), lässt sich die Lünette drehen, beim Reindrücken schiebt der dicker werdende Tubus von unten automatisch einen Stift unter die Lünette. Derselbe gefederte Stift scheint auch für die Rastung zuständig zu sein.

Die markante Krone zur Blockierung des Drehrings beherbergt zeitgleich auch ein integriertes Heliumventil.

Das Lünetteninlay ist aus Keramik und „mit einer Metallic-Einteilung“ versehen worden, das Zifferblatt etwas knalliger als bei der T120.407.17.041.00 mit ähnlichem Farbverlauf. Drücker und Krone sind verschraubt.

Der verschraubte Boden ist mit einem Sichtglas bestückt, im Innern des bis 300 Meter wasserdichten Gehäuses kommt das ETA Valjoux A05.H21 zum Einsatz

Im Innern der 49 mm grossen Uhr tickt das ETA Valjoux A05.H21 mit 60 Stunden Gangreserve. Im Lieferumfang sind zwei Bänder enthalten, die dank Schnellwechselsystem ohne Werkzeug getauscht werden können. Der Listenpreis beträgt €2’090.00, Lieferzeitpunkt dürfte im Q4 2020 sein.

Selbstverständlich fallen vor allem die 49 mm Durchmesser auf, immerhin 6 mm mehr als bei der Dreizeigeruhr. Nichtsdestotrotz kaschieren die kurzen Bandanstösse das Ganze am Arm wieder etwas.

4 Kommentare

  1. Hallo Roger
    Die Uhr wirkt für mich irgendwie überladen, daraus hätte man mehr machen können Designmässig. Da gibt es schon einiges in diesem Segment von Oris oder Sinn als Beispiel. Ist aber wie immer Geschmackssache.

    1. Da bin ich jetzt fast etwas neidisch, ich war grad gestern wieder auf Streifzug durch Zürich, um die Uhr (endlich) in Real-Life zu sehen. Immerhin, Ihr Kommentar bestätigt zumindest die Existenz selbiger :-) Noch wichtiger: herzlichen Glückwunsch!

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