9 Black Bays für Individualisten

Die im Jahr 2012 lancierte Heritage Black Bay von Tudor entwickelte sich nicht nur zu einem der erfolgreichsten Modelle in Tudors jüngerer Vergangenheit, sondern auch zu einem der variantenreichsten: Angefangen bei den drei 41 mm grossen Farbvarianten der ursprünglichen No-Date ETA-Version (rot, blau und schwarz), hin zu den ab 2016 erhältlichen Basis-Varianten der etwas dickeren Inhouse-Version (schwarz, blau und rot plus der Option mit PVD-Gehäuse), den 2017 lancierten beiden Versionen mit Datum und Stahl-Lünetteneinlage sowie Bi-Color, bis zur 2018 lancierten Fifty-Eight mit 39 mm Gehäuse und der zweiten Bi-Color-Version stehen hier schon mal mehrere Werk-, Farb- und Materialoptionen zur Verfügung (ganz zu schweigen von den verfügbaren Bandoptionen). Dazu gesellt sich aber auch noch die 43 mm grosse Bronze-Uhr mit braunem Zifferblatt aus dem Jahr 2016. – Also insgesamt drei Gehäusegrössen, fünf unterschiedliche Werke, sechs Drehringeinlagen, vier Zifferblattfarben und vier unterschiedliche Gehäusekonfigurationen (Stahl, Stahl/PVD, Bronze, Bi-Color). Und die gleichnamigen Non-Diver-Modelle (Chrono, Automatik) zählen wir erst gar nicht mit:

 

Sämtliche bislang in Serie gebauten Versionen der Heritage Black Bay Taucheruhr von Tudor (zwischen 2012 und 2018)

Wem das nun alles viel zu mondän ist: Dazu gesellen sich auch zwei Sondereditionen, die’s nicht bei sämtlichen Händlern zu kaufen gibt, einerseits die blaue Black Bronze für Bucherer (Ref. M79250BB) aus 2017 und die im selben Jahr lancierte Black Bay für Harrods in London (Ref. M79230G), standesgemäss mit grünem Drehring und fortlaufender Nummerierung. Zwei gute Gründe also für einen Trip nach Luzern oder London.

Und wem das immer noch zu wenig exklusiv ist und generell nicht an Listenpreisen interessiert ist: die beiden Einzelstücke für die Only Watch Auktion, die Black Bay Bronze One aus 2017 (Ref. 7925/001) und die Black Bay One aus 2015 (Ref. 7923/001, noch mit ETA 2824-2) gibt’s genau einmal und kosteten die derzeitigen Besitzer CHF 350’000.00 und CHF 375’000.00. Also rund 100 mal mehr als der Listenpreis. Bei wem die beiden Uhren gelandet sind, ist indes nicht bekannt.

Hier wären somit immerhin schon mal die vier ersten Black Bays von Tudor (Grossansicht nach Klick):

Weiter geht’s: Im Vergleich etwas weniger exklusiv ausgefallen sind die 50 Exemplare der Black Bay Blue für die Londoner „Metropolitan Police’s Royalty and Specialist Protection Unit“ (RaSP), erkennbar u.a. am Wappen auf dem Zifferblatt. Man musste indes Mitglied der Truppe sein, um eine zu kriegen. Ebenfalls 50 Stück gab’s von der Black Bay Black „L’Italiano“ mit italienischem Zifferblattaufdruck für das italienische Forum “Orologi e Passioni”, 100 (vermutete) Exemplare einer Black Bay Blue für das französische „Commandement des Opérations Spéciales“ (mit Zifferblatt-Aufdruck als Tricolore) und die in ebenfalls unbekannter Zahl produzierten „State of Qatar“ der Black Bay Black und Black Bay Red inkl. arabischem Text.

Mehr über die Black Bay gibt’s hier, mehr über die Bronze-Version hier.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

%d Bloggern gefällt das: