Hands-On: Seiko Prospex Diver SPB051

Seit wenigen Wochen ist Seikos etwas modernere Re-Interpretation der ersten Taucheruhr der Marke im Handel erhältlich, womit automatisch die Chancen für eine Begegnung in Real-Life gestiegen sind. Im Vergleich zur eingangs erwähnten, limitierten SLA017J1 mit dem Inhouse-Kaliber 8L35 sind die beiden* unlimitierten und fast viermal günstigeren Schwestermodelle SBP051J1 (schwarzes Zifferblatt) und SPB053J1 (blaues Zifferblatt) mit dem einfacheren Kaliber 6R15 bestückt, und mit 42,6 mm Durchmesser auch ein ganzes Stück grösser. Zudem handelt es sich bei der bis 200 m wasserdichten Taucheruhr um ein weiteres Modell innerhalb der Prospex-Reihe, das nicht mit Hardlex, sondern mit Saphirglas ausgeliefert wird.

Die überraschend griffige Lünette rastet einseitig mit 120 Klicks, die Krone ist verschraubt und ohne Lasergravur, dafür ist das Prospex-Logo erneut auf dem Zifferblatt zu finden. Besonders positiv: das schon von der Trans Ocean bekannte Band (made in China) ist qualitativ fast auf Augenhöhe mit der Uhr – ein Thema, das bislang eher als Schwachpunkt bei Seikos dieser Preisklasse galt. Weiterhin nicht unbedingt als Highlight zu bezeichnen ist dafür die Faltschliesse, die zwar funktional keinen Grund zur Kritik bietet, aber von der Haptik her immer noch etwas Potential hätte. Schade ist, dass Seiko bei einer Prospex-Uhr lediglich eine 15 mm lange ausklappbare Tauch-Verlängerung reingepackt hat, und bei der hier abgebildeten Ref. SBP051J1 einmal mehr das Datum nicht mittig im Fenster ausgerichtet ist; last but not least: der seitliche Strichschliff wurde bei dem abgebildeten Exemplar etwas arg unsauber aufgetragen. Ansonsten alle Daumen hoch, das Warten seit der Baselworld hat sich definitiv gelohnt.

Weitere Details: Offizieller Listenpreis: USD 1’000.00 mit Stahlband (USD 800.00 mit Armband), 200 Meter Wasserdichtheit, 13,8 mm Bauhöhe, 20 mm Bandanstossbreite, verschraubte Krone und Boden, aufgesetzte Indexe, Kaliber 6R15 mit Sekundenstopp und Handaufzug, rund 190g Gewicht mit Stahlband.

*Es gibt momentan mindestens noch eine dritte Version, die PADI SPB071J1 mit blauem Blatt und roten Akzenten.

2 Kommentare zu “Hands-On: Seiko Prospex Diver SPB051

  1. Hi,

    Also meine hat die tauchverlängerung, dass wundert mich jetzt. Zudem muss ich zu der schließe sagen, dass die besonders positiv auffällt, denn die Stäge sind massiv und nicht aus einfachem Blech wie bei der Sumo/Turtle.

    VG

    • 15 mm sind m.M. halt einfach etwas wenig :-) Band/Schliesse tatsächlich ein Schritt nach Vorne, Schliesse hinkt dem Band aber noch etwas hinterher.

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