Carl F. Bucherer: Patravi ScubaTec Manta Trust

Carl F. Bucherer bringt eine auf 188 Stück limitierte Sonderedition der Patravi ScubaTec raus (siehe Review Basismodell hier); der Clou: die Gehäusebodengravur ist jeweils dem individuellen Muster eines von 188 registrierten Manta-Rochen nachempfunden; damit ist jede Uhr einem spezifischen Tier zugeordnet, das der Besitzer (der Uhr) zudem taufen und online tracken kann (dafür gibt’s eine relativ unpersönliche „One out of 188“ Gravur auf dem Gehäuseboden). Ein Teil des Erlöses der CHF 5’900.- teuren Uhr geht an den Manta Trust, der sich dem Schutz und Erforschung dieser Tiere widmet.

Die Patravi ScubaTec Manta Trust (Ref. 10632.23B) kommt im 44,6 mm grossen, bis 500 Meter wasserdichten Gehäuse mit integriertem Heliumventil; das COSC-zertifizierte CFB 1950.1 Werk basiert entweder auf dem Sellita SW200 oder dem ETA 2824. Die Lünetteneinlage ist aus Keramik, das graue Zifferblatt mit einem Manta-Motiv versehen, geliefert wird die Uhr an einem schwarzen Kautschukband mit massiver Edelstahl-Doppelfaltschliesse.

Mehr Bilder:

Fazit: Farblich die bislang attraktivste Version der Uhr, die individuelle Gravur ist ein interessantes Detail, das die Uhr zudem mit einer guten Sache (und guten Story) verknüpft.

2 Kommentare zu “Carl F. Bucherer: Patravi ScubaTec Manta Trust

  1. Eine sehr schöne Uhr! Tolle Idee! Aber der Preis von fast 6000 CHF für eine Uhr die „nur“ mit einem ETA Werk und Kautschuk Band ausgestattet ist, der ist schon echt happig.

    • Hi Marco, würde ich auf den ersten Blick auch so sehen, ich hatte zu dem Thema aber schon mal versucht, so etwas wie eine ausgewogenere Antwort zu verfassen:

      Die Schwierigkeit in der P-/L-Diskussion liegt m.M. darin, dass CFB bei der Einführung der Uhr noch kein passendes Inhouse-Werk zur Hand hatte, man also praktisch gezwungen war, auf ein Standardwerk zu setzen. Dafür entschied man sich, ein COSC-Zertifikat draufzupacken und beim Band, Schliesse, Gehäuse, Drehring-Inlay etc. definitiv nicht in der untersten Preisstufe zu kalkulieren. Ein paar Beispiele: Zweifarbiges Keramik-Inlay, eine Schliesse auf Ploprof-Niveau, ein wirklich massives Band, ein mehrteiliges, aufwändig finissiertes und konstruiertes Gehäuse ohne Standardkomponenten, ein nicht minder aufwändiges Zifferblatt und Zeigersatz etc. kriegt man so ja auch nicht überall.

      Im exemplarischen Vergleich mit der spürbar günstigeren, in grösserer Stückzahl gebauten Blackbay von Tudor, die aber halt bedeutend „einfacher“ (Alu-Einlage, schlichter Boden, einfaches Gehäuse, kein Rehaut, dafür Wahnsinns-Optik und Inhouse-Werk) konstruiert ist, zeigt sich schnell, das es durchaus ein Risiko gibt, so Äpfel mit Birnen zu vergleichen, respektive wird’s zwingend, selber Prioritäten zu definieren – da „Leistung“ schlussendlich ja immer auch auf persönlichen Präferenzen basiert. Wer unbedingt ein Inhouse-Werk will, kommt anderswo wahrscheinlich „besser“ weg; wem die Uhr gefällt, wem die aufwändige „Verpackung“, was bei einer Taucheruhr i.d.R. ja nicht ganz unwichtig ist, zusagt und wer die Story mit der Manta-Gravur spannend findet, kriegt hier aber trotzdem eine interessante Uhr.

      Ich selber hätte aus taktischen Gründen ebenfalls einen tieferen Preis angestrebt, war aber tatsächlich auch nicht persönlich in der Preiskalkulation dabei :-), die ja i.d.R. selbst bei Luxusgütern nicht einzig darin besteht, ein paar wilde Zahlen zu finden, sondern eine kaufmännische Entscheidung zu treffen, basierend auf Faktoren wie Menge, Kosten Einzelkomponenten etc.

      Mir persönlich gefällt die hier gezeigte grau-schwarze ScubaTec am besten von den bisherigen Varianten, ich selber habe aber keine gekauft, womit wir wieder beim Eingangsthema wären.

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