September 21, 2021

Breitling: Avenger II Seawolf

Breitling hat seine Avenger-Linie einem subtilen Facelift unterzogen, wie diese Woche dem Newsletter des Unternehmens zu entnehmen war:

Breitling hat die ganze Avenger Linie stilistisch konsequent überarbeitet […]. Das schlankere, noch ergonomischer designte Gehäuse […]. Die neuen Schablonenziffern […] erinnern an die Aviatik. Die neue satinierte und gravierte Lünette ist mit integrierten Reitern bestückt. Grosse Leuchtindexe und -zeiger optimieren die Lesbarkeit. Der Titanboden – mit einer Umrechnungsskala der angelsächsischen Masseinheiten – verringert das Gewicht des Gehäuses.“

Dass das Facelift in der Tat eher subtil ausgefallen ist, lässt sich wohl an der Tatsache messen, dass in Basel tausende von Messebesuchern an den überarbeiteten Uhren vorbei gegangen sind, ohne die Veränderung zu bemerken (und – Asche auf mein Haupt – dazu gehöre auch ich, aber immerhin habe ich schön brav und unwissentlich auf Vorrat geknipst; Grossansicht bei Klick).

Bei etwas genauerem Hinschauen hingegen hat’s tatsächlich gleich ein paar weitere Veränderungen gegeben, wenn wir uns der thematischen Korrektheit halber auf die im Jahr 2002 eingeführte Seawolf beschränken (damals übrigens die erste 3000er):

  • Die Spitze des Sekundenzeigers ist nicht mehr quadratisch, sondern klassisch als Raute ausgeführt, die kleinen Stundenindexe sind nicht mehr rund, sondern quadratisch.
  • Der Schriftzug „Automatic“ ist rot abgesetzt, die aufgesetzten Stab-Indexe bei 6 und 9 Uhr nicht mehr ganz geschlossen umrandet.
  • Die Zifferblatt-Zahlen sind – wie im Pressetext erwähnt – neu in einer leicht eckigeren Font ausgeführt.
  • Die Leuchtperle bei 12 Uhr ist grösser geworden, die vier Reiter nicht mehr auf die Lünette (ebenfalls mit neuem Font) aufgeschraubt, sondern wie oben erwähnt aus dem Ganzen gefräst.

Die grösste Veränderung dürfte aber vermutlich das Gehäuse selbst betreffen (inkl. der erwähnten Verringerung der Höhe): Die Kronenpartie ist neu ohne Abstufung, ebenfalls wurde mit grosser Wahrscheinlichkeit der Anstoss zum Band überarbeitet. Und vermutlich ist der Boden der 45mm grossen Uhr ebenfalls überarbeitet worden (siehe Pressetext oben).

Insofern ist es auch entsprechend überflüssig, ein Fazit zu ziehen – denn insgesamt wurde hier im Vergleich zur Vorgängerin definitiv nichts verschlimmbessert.

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