September 23, 2021

Omega Museum: Seamaster 1000 Prototyp für die Comex

Während bei meinem letzten Besuch in Biel vor 7 Jahren ein Abstecher ins Omega Museum nur auf Voranmeldung möglich war, gelten seit der Wiedereröffnung im Mai 2010 neue Regeln: Nach dem umfassenden Umbau ist das Museum jetzt nämlich öffentlich zugänglich (Mo. bis Fr. von 09.00 bis 17.00 Uhr), der Besuch ist weiterhin kostenlos und das Fotografieren immer noch gerne gesehen (was punkto Uhrenmuseen übrigens zwei erfreuliche Ausnahmen sind!).

Omega_Vintage_Seamaster_Professional_1000_Janus_Prototype_Front_Museum_2014_2

Viel wichtiger aber: Nach dem umfassenden Umbau ist die einmalige Sammlung nochmals bedeutend strukturierter und luftiger gestaltet, und auch bei den Exponaten hat sich einiges getan: So findet sich nun bspw. auch ein ebenso seltener wie kurioser Neuzugang in Form eines Prototyps der Seamaster 1000, die um 1970 in geringer Stückzahl für die französische Comex hergestellt wurden, insbesondere für Jacques Monjoin, der die Uhr für diverse Tests eingesetzt haben soll.

Besonders auffällig daran: Der zur Funktionskontrolle degradierte Sekundenzeiger, der auffällig gestaltete Minutenzeiger und die Lünetten-Skala. – Ein Erklärungsversuch in Richtung

“The numbers on the bezel probably show no-deco limits for the depths indicated on the bezel, in meters. Here are these limits, according to the US Navy tables of 1973, and as they are shown on the bezel of the Omega and classic Doxa bezels:”

findet sich hier: Link

In diesem Sinne: Ein Besuch lohnt sich jetzt nochmals ein grosses Stück mehr. Und das nicht nur für Fans der Marke…

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